Alle Artikel mit dem Schlagwort: Musik

Lieblinge im März

Der März endete für mich mit einem Trip nach Wien. Es war nicht mein erstes Mal in der Stadt, weshalb ich die Reise sehr entspannt angehen konnte. Es gab keine Liste mit Orten und Sehenswürdigkeiten, die ich besuchen und abhaken musste. Stattdessen gab es lange Spaziergänge, gutes Essen und vor allem jeden Tag eine Kugel Eis bei Veganista. Veganista ist eine vegane Eisdiele mit den fantastischsten Kreationen. Von Lavendel-Heidelbeere bis Cheesecake habe ich mich Tag für Tag durchprobiert. Zurück Zuhause in Berlin bleibt die Sehnsucht nach gutem Eis und jede Menge Fotos von schönen Altbauten.  Angefangen habe ich den Monat mit einem Besuch im Theater. Eine gute Freundin von mir studiert Theaterwissenschaften und schaut sich mindestens einmal die Woche ein Stück an. Ich war hingegen ewig nicht mehr im Theater. Die einzigen Erinnerungen, die ich von diesem Ort habe, stammen von Schulausflügen vor etlichen Jahren. Angeschaut haben wir uns „März“ an der Schaubühne. Es geht um März, einen Mann mit Schizophrenie, der sich in der psychiatrischen Anstalt in Hanna verliebt. Ohne jegliche Erwartungen bin ich …

Wie eine EP entsteht – Cvna x Goshima

Musik umgibt uns an so vielen Stellen im Alltag. Mal hört man bewusst hin, mal vertreibt man sich die Zeit mit ihr, mal konsumiert man bloß, mal wird sie für Werbung benutzt und aus ihrem eigentlichen Kontext als Kunstwerk gehoben. Aber eigentlich ist Musik immer Überträger von vielschichtigen Verflechtungen aus Emotionen, Gefühlen und Assoziationen, von Atmosphären. Doch nur selten macht man sich wirklich mal Gedanken darüber, wie ein Song entstanden ist. Man kennt vielleicht den Künstler, aber beschäftigt sich kaum damit, wie, wann und wo ein Song geschaffen wurde, welche Gefühle der Künstler in den Momenten des Schaffens verarbeiten wollte, was seine Inspiration war, wie der ganze kreative Prozess aussah. Das ist aber gerade auch in der Musik sehr schwierig, wenn man nicht in der Materie drinsteckt. Natürlich legen auch alle anderen künstlerischen Richtungen nicht direkt ihre künstlerischen Schaffensprozesse offen, aber vor allem in der Musik wirkt die dahinterliegende Arbeit oftmals sehr abstrakt und nicht so greifbar, wie beispielsweise in der Malerei. Cvna und Goshima Mindestens drei Jahre bevor wir mit unserer ersten EP Procastination …

Lieblinge in 2018

Wenn ich am Ende eines Jahres auf die zwölf vergangenen Monate zurückblicke, dann stelle ich immer wieder fest: Es war ein riesiges Auf und Ab. Und so sieht diese Feststellung jeden Dezember aufs Neue aus, 2018 ist da keine Ausnahme. Wir alle haben wohl gelacht, geweint, getanzt, krank im Bett gelegen, sind gereist, blieben daheim, machten viel mit Freunden, lernten neue Menschen kennen, fielen hin, standen wieder auf, hatten Erfolge und Fehlschläge. All diese Dinge machen nicht nur dieses Jahr, sondern auch unser Leben aus. Sie machen uns mit jeder Woche mehr zu dem Menschen, der wir sind. Sie rütteln diesen Menschen auf. Sie verändern ihn. Ob dieses Jahr nun ein gutes oder weniger gutes für Euch war – Lieblinge hat jeder. Dinge, die uns begleitet und bewegt haben, Stücke, die uns vielleicht auch an 2018 denken und erinnern lassen.Wir haben Euch deswegen auf Instagram gefragt, was Eure Lieblinge des Jahres waren und haben die Podcasts, Filme, Musik, das Essen und alles andere zusammengestellt. Eine bunte Mischung aus Sachen, die uns glücklich machen! Aber (und …

Juni Lieblinge

Mein Juni war durchzogen vom Nichts-tun und Stress. Ich musste für meine mündlichen Prüfungen lernen und hatte gleichzeitig Unmengen an Zeit – wobei ich natürlich ständig unterschwellig an meine Prüfungen dachte. Deshalb hat sich mein geliebter Freitag Rucksack mehr als praktisch erwiesen. Neben meinen Lernsachen, die ich so ständig dabei hätte haben können, passen alle Wichtigkeiten hinein. Ich bin einfach keine Handtaschen-Freundin. Ich habe gerne meine Hände frei und es passt einfach mehr hinein!   So habe ich stets eine Flasche Wasser (okay, eigentlich immer eine Flasche Kola) dabei. Dazu muss ich zugeben: Ich bin ein sehr pünktlicher Mensch. Fast immer zu pünktlich. Und so muss ich oft warten. Also habe ich mir angewöhnt, beim Warten immer ein Buch dabei zu haben, anstatt auf mein Handy zu schauen. Diesen Monat war unter anderem das Buch „Das geheime Netzwerk der Natur“ von Peter Wohlleben mein ständiger Begleiter. Passend zu einem meiner Prüfungsfächer erklärt der Förster, wieso künstliches Licht nachts minimiert werden sollte und wie Lachse in Bäumen wandern. Ich kann das Buch einfach nur weiter empfehlen. …

Eine Ode an Festivals

Wenn man an Festivals denkt, kommen mir sofort Dixiklos und Dosenravioli in den Sinn. Und Dauerregen, absoluter Kontrollverlust und unbequeme Betten. Wer sich freiwillig so etwas antut, ist doch komplett verrückt, könnte man meinen Auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die Festivals mit Sommer, Sonne und sehr viel Freude verbinden. Wochenenden, die man mit den besten Freunden verbringt. Tanzen, singen, lachen und unendlich viel Glitzer. Und Polaroidbilder. Das sind dann die Personen, die auch unbedingt mal auf das Coachella wollen und für jeden Tag auf dem Festival gleich drei Outfits einplanen, damit sie auch genug Bilder auf Instagram posten können. Die gute Mischung macht’s. Was man einfach mal ganz klar sagen muss: Auf Festivals herrscht immer Weltuntergangsatmosphäre. Spätestens ab dem zweiten Tag läuft alles aus dem Ruder. Das ist gerade das Schöne. Denn alle sitzen im selben Boot und wollen zusammen Spaß haben. Es ist irgendwie schön, fast besser als jeder Urlaub, sich einfach gehen zu lassen und einfach mal alle Regeln, die man an sich persönlich stellt, zu brechen. Es ist okay, zwei …