Alle Artikel mit dem Schlagwort: müde

Ich & Du, Ich, Ich & Leben

Zusammengefasst ist zu sagen,in nur 3 Abschnitten Text kann das Leben nicht genau dargestellt werden,aberes zu versucheneinzufangen ist möglich.In einer Art Marmeladenglas, gut versteckt auf Papier. 1. Szene/ Ich & Du: Ich sitze mit dir in einem Raum und lasse mich von deiner subjektiven Wahrnehmung mitreißen. Kühle Atmosphäre umgibt uns, die weißen Wände wirken diesmal noch trister als beim letzten Mal und die Deckenleuchte hängt tief. Besonderheit: heute wird ausnahmsweise kein Brettspiel zusammengespielt. Verblassen Ein und ausIch atme ein und aus;Das ganze Grau hierAlles in mir Dringt in meine Lungen Lässt mich so gut versteh’nVielleicht sollt´ ich deswegen geh’n Bleibe aber hier bei dir Will nicht noch mehr deine Augen versinken seh’nBleib doch endlich mal steh’n Du rennst in der letzten Zeit so viel,wenn du in diesem Zimmer die Zeit abhockst Lässt deine Gedanken so viele Bahnen kreisenDie bringen dich so sehr zum Vereisen Vielleicht sollt ich geh’nKann dich nämlich so gut versteh’n Wenn ich hier bin, kommt es mir wie das Normalste der Welt vorGefühle kommen schon gar nicht mehr empor;Kann dich nicht alleine …

Heute bin ich müde #wir

Unsere Autorin Melis beschäftigt sich in ihrem neuen Text mit einem Thema, das für viele auf den ersten Blick einer individuellen Erfahrung ähneln mag. Dabei steckt dahinter so viel mehr: ein strukturelles Problem, von dem zu viele Menschen in diesem Land betroffen sind. Wir bewegen uns tagtäglich in den unterschiedlichsten Räumen. Sie sind groß, klein, eng und weit. In den letzten Jahren habe ich mich vor allem in weißen Räumen aufhalten müssen. Nun habe ich realisiert, dass mir die Erfahrungen, die ich in solchen Räumen machen musste, schwerer im Magen liegen als ich mir bisher eingestehen wollte. Und darum soll es in diesem Text gehen. Ich frage mich: “Gibt es einen Weg da raus?” Ich bin müde, weil ihr mich müde macht.Ich bin müde, weil ich in den letzten Jahren Räume betreten habe, in denen ich nicht so sein durfte, wie und wer ich wirklich bin.Ich bin müde, weil ihr euch die größte Mühe gebt, mir meine kostbare Energie zu entziehen.Ich bin müde, weil ich mich jahrelang in Räumen aufgehalten habe, die geschaffen wurden um …

Winterblues

Heute ging die Sonne um 15:56 unter. Die Tage werden kürzer. Es ist dunkel und kalt. Egal ob Schule, Uni oder Arbeit – wir kommen im Dunklen und wir gehen im Dunklen. Und, wir fühlen uns alle antriebslos, unmotiviert und perspektivlos. Winterblues eben.  Aber oft ist es eben nicht nur ein Winterblues, sondern eine Winterdepression, oder auch eine saisonal-affektive Störung, die in den Herbst- und Wintermonaten auftritt. Als Ursache werden Störungen des biologischen Tagesrhythmus angenommen, sodass man seinen Winterblues nicht einfach so hinnehmen, sondern aktiv etwas dagegen tun sollte. Das beste Mittel gegen Depression ist Aktion und gegen Ängstlichkeit ist es die Perspektive.  Bewegung ist das Wichtigste, was dein Körper jetzt braucht. Es muss nicht unbedingt Sport sein, sondern auch schon die Veränderung deiner Körperhaltung bringt dir sehr viel. Veränderst du die Art, wie du deinen Körper hälst, veränderst du die Biochemie in deinem Körper und somit deine Gedanken und Gefühle. Du setzt Glückshormone frei und löst stagnierte Energien. Man öffnet seinen Körper und macht sich frei für neue Perspektiven und Gedanken.  Motion creates Emotion …

April Blues

Der April ist durchzogen, von Schnee, Sonne und Regen. Stimmungsschwankungen. April Blues. Ich habe mich leer und müde gefühlt und auch meine Kreativität musste darunter leiden. Aber was soll man schon machen? Kreativ sein bedeutet immer und zu jeder Zeit wach zu sein, da zu sein. Ich sauge alles auf und mache aus allem eine Idee, verarbeite alles was ich höre und sehe. Es gibt keine festen Arbeitszeiten, die meisten Ideen entstehen einfach. Ich kann nicht sagen, ich mache jetzt eine Pause. Eine Pause im Denken gibt es nicht, manchmal kann es sogar ganz schön anstrengend werden. Ab und zu kommen die Ideen sogar ganz von allein im Schlaf. Manchmal ertappe ich meinen Körper jedoch dabei, dass er sich seine Auszeit holt. Das sind dann solche Tage, an denen ich am liebsten jeden Termin streichen würde und Stunden im Bett verbringen könnte. Am liebsten gar nicht mehr Denken, den Kopf einfach mal ausschalten. Ein kreatives Tief, keinen Antrieb. Meistens habe ich dann gar keine Ideen und so sehr ich mich auch dazu zwingen will, fehlt …