Alle Artikel mit dem Schlagwort: minimalismus

die neue art, einzukaufen

Wir wollen im minimalismus mai eigentlich gar nicht so sehr auf das Thema Zero Waste eingehen. Und doch muss man sagen, dass es da viele Überschneidungen und Parallelen gibt. Reduktion ist nunmal Reduktion … Vielleicht habt ihr schon mal von einem verpackungsfreien Supermarkt oder Einkaufsladen gehört. Ein Geschäft, in dem es Nahrung und andere Produkte gibt, die dort nicht einzeln verpackt, sondern in großen Mengen verfügbar sind und in eigene mitgebrachte Behältnisse, Gefäße und Taschen gefüllt werden müssen. Eine Idee, die ganz schön visionär ist. Und dabei das einfachste und normalste überhaupt. Wir waren zu Besuch im Unverpackt-Laden Lose in Dresden, der von Berit Heller geführt wird. Hier bekommt ihr einen kleinen Einblick in minimalistisches Einkaufen. Denn man braucht nicht eine riesengroße Auswahl. Manchmal ist weniger mehr. Und meistens reicht weniger total aus.         Beitrag und Bilder von Nora. Mit freundlicher Unterstützung von Lose.

minimalismus in der kunst

Wir haben diesen Monat viel über den minimalistischen Lebensstil und das Ordnen der eigenen Gedanken gesprochen. Doch wie gehen Künstler eigentlich mit dem Thema um? „Form follows function“ ist ein Satz, den der Architekt Louis Sullivan schon 1869 in einem Aufsatz erstmals erwähnte. Dieser Gedanke wird bis heute viel in Architektur-, Typografie- oder Design-Kontexten verwendet, aber er ist eigentlich auch ein Grundgedanke minimalistischer Kunst und Gestaltung. In der Minimal Art geht es um das Weglassen aller Dekorationen oder Funktionen, die nicht zwingend notwendig sind. Und hier tut sich also auch wieder unser minimalistischer Gedanken auf: Sich auf das Wesentliche beschränken, nicht auf das, was uns ablenkt. Minimal Art enstand in den 1960er-Jahren in den USA und bezieht sich auf bestimmte Bereiche des Konstruktivismus (Kunstrichtung der Plastik und Malerei der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, deren Vertreter einem mathematisch-technischen Gestaltungsprinzip anhingen.). Enstanden ist sie aber auch als Gegenbewegung der Fokussierung auf das Alltägliche der Pop-Art oder dem emotionalen Subjektivismus von Expressionismus. Im Wesentlichen stellte sie auch eine Erneuerungsbewegung nach 1945 dar. Nicht umsonst wird der 8. Mai …

aufräumen, umräumen, ausmisten

Das ganze Leben ist voll von Konsum. Einkaufszentren, Webseiten, Marken. Tag für Tag sammelt sich all möglicher Kram einfach so bei uns zuhause an. Es gibt kein Optimum, kein richtig oder falsch, wenn es darum geht, bei sich zuhause auszumisten und sich auf das zu reduzieren, was man wirklich braucht. Dieser Post ist ein Anstoß, das eigene Leben ein wenig zu minimalisieren und über den täglichen Konsum nachzudenken. 4 Schritte, um deine Unordnung zu ordnen: Sei direkt! Zögere nicht, alten Kram auszusortieren, sobald er dich stört. Was bringt es dir, wenn ein paar Schuhe, die du eh nicht mehr anziehst, immer noch in deinem Zimmer herum stehen? Mach’ doch einfach direkt Platz. Verkaufe oder verschenke. Das befreit auch deinen Kopf. Nimm dich etwas zurück. Versuche, für 30 oder sogar für 60 Tage, mal einen Gang herunter zu schalten und nichts zu kaufen, was du nicht wirklich brauchst. Versuche, dich selbst dabei zu beobachten, wie dich Marken oder Werbung beeinflussen. One-in-One-Rule. Besitze von jeder Sache nur eines. Wenn du beispielsweise einen neuen Fernseher kaufst, ist es doch …

die welt zu deiner machen

Weniger ist mehr. Das gilt auch, wenn man unterwegs ist. In der Schule, auf Arbeit, in der Stadt, auf dem Sprung, zwischen A und B, bei Freunden, beim Wandern und so weiter. Auch hier kann man mir ein paar Tricks und vor allem den richtigen Dingen, viel einsparen, vermindern und verhindern. Denn minimalistisch zu handeln, heißt auch meist, nachhaltig zu leben. Das A&O für Unterwegs sind ja eigentlich Handy, Geldbörse, Schlüssel und ‘was zu trinken. Für den Minimalismus müssen diese Essentials erweitert werden. Nur um im Endeffekt nichts neu zu kaufen oder anzunehmen, was man nicht braucht. Folgender Ruf dringt aus allen Ecken: kauft euch Mehrwegbecher, statt euch immer einen Coffee-To-Go-Becher zu holen. Und schönerweise sind schon ganz viele Leute auf diesen Zug aufgesprungen. Ich mein – was spricht auch dagegen? Für jeden Geschmack ist eine Tasse oder Kanne für unterwegs dabei! Genau wie eine Wasserflasche! Warum immer Plastikflaschen kaufen, statt einfach eine schöne Flasche mit Leitungswasser aufzufüllen? Wer sich wirklich nicht von Sprudelwasser auf stilles Wasser umgewöhnen KANN (ist alles eine Frage des Wollens, nicht des …

minimalismus mai

Ende April hat uns eine Leserin, Emelie, auf ein Projekt aufmerksam gemacht, das eine Freundin von ihr ins Leben gerufen hat. Es handelt sich um das Thema Minimalismus und es geht darum, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen, Dinge zu verändern und eventuell sogar Lösungsansätze zu finden. Uns hat das ganze sehr beeindruckt, weshalb wir euch im letzten Livestream im Rahmen einer Verlosung gebeten haben, uns etwas Kreatives ebendiesem Thema einzureichen. Als Einstieg in den minimalismus mai auf TIERINDIR haben wir hier Gastgedanken von Emelie und Nele-Luise zusammengetragen. Minimalismus scheint momentan ziemlich im Trend zu sein. Auch ich habe mich mit diesem Thema beschäftigt und habe mich in letzter Zeit sehr häufig gefragt, was mich glücklich macht. minimalismus mai bedeutet, dass an jedem Tag im Mai irgendetwas geändert wird, was mit Maximalismus, dem Gegenteil von Minimalismus, zu tun hat. Also arbeiten wir darauf hin, minimalistischer zu werden. Das muss nicht heißen, dass danach jede Person Minimalist ist oder sein soll; das soll lediglich bedeuten, dass wir darüber nachdenken sollten, welche Ausmaße der Konsum in unserer Welt …