Alle Artikel mit dem Schlagwort: luka

Herbst, Lieblinge, Favoriten, Luka, Neuanfang, Jugendmagazin TIERINDIR

Lieblinge im September

Der September war großartig. Und toll und aufregend und neu und auch ein kleines bisschen komisch und wehmütig. Denn der September war der letzte Monat in meiner alten Heimatstadt. Meine Koffer sind gepackt, ich verlasse das Meer, ziehe nach Leipzig und ganz bald schon werde ich endlich Photographie studieren. Mit dem Herbst kommen also viele Veränderungen für mich – ich bin gespannt und voller Vorfreude. Gefühlt die Hälfte des Monats saß ich im Auto, Zug oder FlixBus. Ich war andauernd unterwegs und habe endlich wieder angefangen, mehr zu lesen. Ganz oben auf der Favoritenliste steht deshalb das Buch “Der Ursprung der Welt” von Liv Strömquist. Auf wahnsinnig liebevolle, scharfsinnige und humorvolle Art zeichnet die schwedische Autorin die Geschichte der Vulva von der Bibel bis zur aktuellen Tamponwerbung. Der Herbst. Ich liebe den Herbst, meine absolute Lieblingsjahreszeit. Endlich wieder dicke Pullover,  Unmengen an Tee, Sonntage im Bett und lange Spaziergänge. Perfekt, um eine neue Stadt zu erkunden! Und jetzt nochmal für alle: ich bin wahnsinnig verliebt in meine kleine feine Leica Kamera. Sie ist immer dabei und …

Eure größten Träume

Vor ein paar Tagen haben wir, im Bezug auf den “Zu groß träumen”-Blogpost, auf Instagram nach Euren größten, heimlichsten und sehnlichsten Träumen gefragt. Richtig rumspinnen durftet ihr. Da kam eine ganze Menge zusammen – Und dabei herausgekommen sind diese Bilder, die als Inspiration, Ansporn oder Motivation dienen können. _ Mit Photos von Luka und Bearbeitung & Grafik von Imina. Worte von Euch.

Mutprobe? Raus aus der Komfortzone!

Ich und meine Komfortzone. Wir verstehen uns gut. Ich fühl’ mich wohl mit ihr. Sie ist gemütlich, rund, und ich schwebe in ihr wie in einer Blase. Aber irgendwie … tut sie mir auch nicht gut. Ich bin gefangen, will raus, kann auch, aber sie macht es viel zu verlockend, doch in ihr zu bleiben. Die Folge: ich sehe nichts Neues, erlebe nichts Neues, hinterfrage nicht, lerne nicht, komme nicht weiter. Ich stecke fest. Und damit muss jetzt Schluss sein. Nein, die Komfortzone wird wohl nicht weg gehen. Nora Jeder Mensch hat eine. Das Wichtige ist, dass wir immer mal aus ihr heraussteigen. Über uns hinauswachsen. Den Rahmen verschieben, die Grenzen. Die Komfortzone wächst und schrumpft mit Dir und Deinen Erfahrungen. Gewonnenes und verlorenes Vertrauen spiegeln sich in ihr wieder, sowie positive und negative Erlebnisse. Deine Komfortzone sagt viel über Dich aus. Dich, die Menschen, mit denen Du Dich umgibst und die Situationen, in die du Dich begibst. Eine Komfortzone kann und kann nicht vieles sein. Aber vor allem sollte sie Dich nicht zurückhalten. Ich …

Ich mag, dass ich ich bin

Wer ist Ich? Was macht Ich aus? Wie ist Ich so? Wer mag Ich und wer mag Ich nicht? Ist es überhaupt wichtig, wer Ich mag? Wie soll Ich damit umgehen, wenn nicht alle Ich mögen? Aber muss Ich sich nicht nur selber mögen, sich selbst gefallen? Warum muss Ich überhaupt irgendwas? Was ist Ich? Manchmal ist Ich alles. Die Menschen, die Ich begleiten, die Dinge, die Ich liebt, die Bilder, die Ich tagtäglich sieht, die Gerüche, die Ich riecht, die Melodien, die Ich hört. Die Luft, die Menschen, der Mond, der Schmutz, das Wasser, die Krümel, die Sprache, das Licht. Ich macht alles aus. Manchmal aber auch nichts. Weil Ich nichts braucht, weil Ich so ist, wie keiner war, also macht Ich sich selbst aus. Und keine Antwort kann Ich ersetzen. Kein Traum, kein Talent, kein Thema verdient es, für Ich zu stehen. Ich kann niemals nur ein Traum, ein Gesicht, eine Aura, ein Geständnis sein. Und trotzdem kann ich sagen: Ich mag, dass ich ich bin.   – Artwork von Imina und Text …

Dein nächster Freitagabend

Meine Mutter sagt manchmal: „Das Leben ist eins der schwersten“. Und Recht hat sie. Das Leben ist wirklich nicht einfach zu meistern. Schule, Familie, Freunde, Gefühle, Hobbys und all das, was einen eben beschäftigt, sind wirklich nicht einfach unter den Hut zu bekommen. Umso wichtiger ist, dass man mal abschaltet. Und dass man sich mal bewusst Zeit für eben das nimmt, was einen ja eigentlich glücklich macht. Freunde zum Beispiel. Wie wär’s also, wenn man sich außerhalb vom stressigen Alltag mal einen Abend nimmt, um zu reden, zu lachen, zu weinen, zu kochen, sich zu pflegen und mehr zusammenzuwachsen? Davon sollte es mindestens einen im Monat geben. Hier schlagen wir euch vor, wie das ganze ablaufen könnte. Natürlich ist es aber tausendfach variierbar. 18.36 Uhr Ihr trefft euch bei dir Zuhause. Vorher habt ihr schon geklärt, was es geben soll. Nudeln – das perfekte herzwärmende Komfort-Essen! Das Rezept habt ihr bei Eat This gefunden, du hast schon die Zutaten geholt. Ihr fangt an, zu kochen, seid mit den Gedanken halb beim Rezept, halb bei eurem …

Mutprobe? Free The Nipple

Nippel – jede Person hat sie. Und obwohl männliche Brustwarzen, wenn wir mal ehrlich sind, genauso aussehen, wird trotzdem immer noch ein ganz schöner Wind um die weiblichen Brustwarzen gemacht. Aber woher kommt das eigentlich? Was können wir tun, um die weibliche Brust zu normalisieren? Wie können wir uns selbst sicherer mit unserer Oberweite fühlen, ohne dauernd zu denken: Es ist kalt – sieht man jetzt meine Nippel? Die eine Brustwarze befindet sich viel weiter oben als die andere! Ist doch klar, dass die Frauen am FKK Strand ihr Oberteil ausziehen – wenn ich solche Brüste hätte… Erste Frage: Warum haben Männer überhaupt Nippel, auch wenn diese bei ihnen überhaupt keine Funktion haben? Jeder Embryo ist zunächst weiblich (verrückt, oder?), weshalb also auch Männer, die übrigens, genauso wie bei Frauen, komplett verschieden aussehen können, Brustwarzen haben. Durch weibliche Sexualhormone wie Östrogen oder Gestagen, welche dann während der Pubertät ins Spiel kommen, beginnt die Brust, zu wachsen und sich zu entwickeln. Doch warum werden männliche Brustwarzen als soviel harmloser wahrgenommen, auch wenn sie doch prinzipiell genau …

Lieblinge im Februar

Der zweite Monat in diesem Jahr war für mich geprägt von Hochs und Tief. Es war kalt und nass, aber auch sonnig und warm. Stressig und zugleich wunderschön. Langeweile und doch zu viele Termine. Deswegen steht ganz oben auf der Favoritenliste für den Februar: Zeit für mich. Mich selbst als festen Termin sehen. Mit mir selbst einen Kaffee trinken gehen, ins Kino allein und bei mir zu Hause als fest schlafen. Damit einhergehend sind Rituale. Wenn ich dann mal einen Abend für mich hatte, habe ich Kerzen angezündet und Tee gekocht. Ich habe gebadet, mich eingecremt und hatte eine schöne Zeit mit mir selbst. Manchmal ist genau diese Zeit, wenn es auch nur ein paar Stunden sind, ganz dringend notwendig und du wirst merken, dass es dir am nächsten Tag schon viel besser geht und du dich viel entspannter fühlen kannst. Ein weiterer großer Favorit in diesem Monat ist mein Kalender. Ich glaube, ohne ihn wäre mein Kopf übergelaufen mit Gedanken, Terminen und Anregungen. Verabredungen sind das eine. Aber auch eine spontane Fotoidee oder irgendeine …

Mutprobe? Bodypositivity

Das neue Jahr hat angefangen und plötzlich sind sie wieder da, die Jahresvorsätze. Darunter bei fast allen auf Platz eins: mehr Sport machen. Abnehmen. Mein Wunschgewicht erreichen.            Wenn ich so durch die Straßen fahre, fällt mir auf, dass überall Werbung gemacht wird. Vom Fitnessstudio bis zur Ernährungsberatung. Ist das Zufall? Ich glaube nicht. Können wir dann eigentlich noch anders, als uns unwohl zu fühlen und den Wunsch nach dem perfekten Körper immer größer werden zu lassen? Was ist denn eigentlich der perfekte Körper? Was ist überhaupt perfekt? Eine große Rolle spielen, wie sollte es auch anders sein, die Medien. Wir folgen Models, die eigentlich viel zu dünn sind als das es noch gesund ist, auf Instagram und werden mit Diät-Trends in sämtlichen Magazinen konfrontiert. Wir bekommen ein angeblich perfektes Ideal vorgehalten, welches meistens jedoch nur mit Photoshop zu erreichen ist. Was man auf Social Media sieht, ist nicht echt. Was man auf Social Media sieht, macht krank. Wir fühlen uns schlecht, so wie wir sind und setzen uns Ziele, die …

Lieblinge in 2017

Heute geht es um das, was wir 2017 geschaut, gehört, getragen, gelesen und geliebt haben. Was waren eure Favoriten des letzten Jahres? Nora 1 Dieses Buch habe ich im Dezember gelesen. Und kann doch sagen, dass es eins meiner liebsten Bücher 2017 war. Du willst was erreichen? Dann gibt dir dieses #GIRLBOSS auf unglaublich sympathische Weise ganz viele Tipps mit auf dem Weg! 2 Die Menstruationstasse war wohl meine wichtigste Entdeckung dieses Jahr. Das ist, worauf die Umwelt gewartet hat. Ja, ich rufe hier mit die Perioden-Revolution aus! Weg mit Tampons, her mit Tassen! 3 Dieses Bild mit meiner lieben Freundin Ulli soll stellvertretend für all meine Bekanntschaften, die mich in diesem Jahr bewegt und geprägt haben sein. Ich bin unendlich dankbar, so viele tolle Menschen in meinem Leben zu haben! 4 reputation von Taylor Swift hat meine Erwartungen übertroffen und mich völlig weggehauen. Dieses Album bedeutet mir die Welt, weil es wieder einmal wie aus meinem Tagebuch raus geschrieben ist. 5 2017 habe ich meine Pflege fast völlig auf Kernseife umgestellt. Und muss sagen: …