Alle Artikel mit dem Schlagwort: leben

Januar Lieblinge

Dass es im Januar viel gab, was mich glücklich gemacht hat, sieht man schon allein daran, dass ich hier noch einmal von einer Hand voll anderen Favoriten berichten kann, als auf meinem YouTube-Kanal. Ich mag den Winter. Ich mag auch die kalten Monate. Denn wenn man sich warm anzieht – und es sich auch im Herzen warm hält – dann sind sie gar nicht mal so kahl und trüb. Und so fiel es mir auch nicht schwer, mich an all den kleinen Dingen und Situationen zu erfreuen. Der Winter ist die Zeit der Zitrus-Früchte. Herrlich! Orangen gehören zu meiner liebsten Sorte von Obst! Perfekt finde ich sie, wenn sie die richtige Mischung aus saftig und süß sind – mit einem Schuss Säure! Eine kleine Spontan-Errungenschaft von mir war ein Paar Ohrringe. Sie sind mal was anderes und peppen meine meist simplen Outfits auf. Besonders gut kommen sie bei kürzeren Haaren zur Geltung. Haarschnitt? Check! Und nicht nur die Ohrringe sind neu. Am selben Tag konnte ich im Sale bei einem fairen Modegeschäft diese wunderschöne PeopleTree …

Abenteuer

Abenteuer – von Cara Da hängt es verheißungsvoll über uns. Dieses Wort, das garstige Bedrohung und süße Versprechung in einem ist. Das uns entweder hechten lässt, zu begreifen, was es bedeutet. Zu leben, was es uns beibringen kann. Oder das uns ducken lässt, aus Angst vor dem potentiellen Sturm und macht, dass wir noch etwas weiter in den sicheren Hafen einfahren.  Beide Male erleben wir dieses Wort, das doch zuletzt nicht mehr als seine Buchstaben ist, beinahe als Gottheit. Einmal offenbart sie uns Leben und Leidenschaft. Das andere Mal verkündet sie Unheil und will uns schätzen machen, was wir haben. Doch die Wahrheit ist: Das arme, zarte Worte ist der Assoziation, die wir ihm anheften nicht schuldig. Ein Abenteuer ist, was immer wir als solches bezeichnen mögen. Ein Abenteuer ist, was auch immer wir eines sein lassen. Und entspricht das nicht genau der Idee der Freiheit, die wir in diesem Wort sehen? Die Tatsache, dass seine Definition ebenso in Bewegung ist wie unser Leben und von nichts anderem abhängt als von uns selbst. Du und ich als wir – …

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1670 kcal

  1670 Kalorien. Soviel soll ich, laut einer App, die ich vor Jahren mal installiert habe, am Tag zu mir nehmen, nachdem ich Gewicht, Größe und Geburtsdatum eingegeben habe. Ich erinnere mich noch ganz genau, wie peinlich es mir war, diese ZAHL dort mit 16 hinzuschreiben und mich auf einmal dazu verpflichtet zu fühlen, dieser neuen ZAHL nun mein Leben zu verschreiben und sie über alles aufzuklären, was ich so aß. 1670 Kilokalorien, 6987280 Kilojoule, beträgt mein Grundumsatz. Das ist die Energie, die mein Körper braucht, um zu funktionieren. Und das im absoluten Ruhezustand. Das heißt: Ich brauche diese Energie, damit mein Herz schlägt, damit meine Organe funktionieren. Damit ich leben kann und mein Körper gesund bleibt. Hier ist nicht mit einberechnet, wenn ich jeden morgen 7 km Fahrrad zur Uni fahre. Oder nachmittags eine Stunde Sport mache. Oder ob ich im Bett liegen bleibe und mich nur zweimal heraus bequeme.   Die App berechnet außerdem nicht, was für Kalorien ich zu mir nehme. Sie entscheidet nicht zwischen einem Duplo oder einer Banane – kalorientechnisch …

Das Gegenteil von gleichgültig

Ich denke sehr viel nach. Ich mache mir über alles Gedanken. Ich bin nah am Wasser gebaut. Ich überdenke, reflektiere und lasse revue passieren. All das gehört zu mir. Und zeigt, das ich involviert bin. Dass mir etwas wichtig ist. Und nicht egal. Dass es weh tut oder schön ist. Dass es mich beschäftigt. Es ist ein Zeichen dessen, dass ich lebe. Ich fühle. Ich fühle viel. Und sehr oft treibt es mich zur Weißglut. Gerade, wenn es schmerzvolle Momente und Empfindungen sind, die ich ausblenden und vergessen möchte. Aber – und das habe ich gemerkt – ich möchte auch nicht ohne. Denn was noch viel schlimmer ist, als ständig jede Emotion zu spüren, sich Sorgen zu machen, zu lachen, zu weinen, Achterbahn zu fahren … ist Gleichgültigkeit. Gleichgültigkeit ist passiv. Sie ist einfach da und übertüncht alles. Wie eine Wolke, wie ein Nebel, durch den man Konturen nicht mehr erkennt oder ein Schleier, der sich über alles legt. Es ist ein ernüchterndes Gefühl. Nicht so sehr, wenn man von Anfang an gleichgültig ist. Aber wenn man …

Den Tag bewusster erleben

Heute ist Freitag. Am Morgen stehe ich auf und ertappe mich schon beim Frühstück dabei, wie der Blick aufs Smartphone fällt. Dann räume ich den Teller und die Tasse in die Spülmaschine und male mir schon im Kopf aus, was ich wohl heute anziehen möchte. Beim Schrank angekommen fällt mir auf, dass ich noch unbedingt vor der Arbeit tanken gehen muss. Also beeile ich mich, meine Morgenroutine so schnell wie möglich fertig zu stellen, ziehe danach schnell Jacke und Schuhe an und greife nach dem Autoschlüssel. Im Auto angekommen denke ich darüber nach, was ich heute alles auf der Arbeit erledigen muss. Ich überfliege meine „To-Do List“ in Gedanken und hoffe inständig, dass ich nichts vergessen habe. Auf der Arbeit erfülle ich einen Punkt nach dem anderen auf meiner Liste und denke dabei darüber nach, was ich heute Abend machen möchte – schließlich ist Freitag und das Wochenende steht vor der Tür. Vielleicht gehe ich zu Freunden oder ich lasse den Tag mit meiner Familie ausklingen. Nachdem ich mich von allen Freunden im Restaurant verabschiedet …