Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kunst

So, wie ich es sehe /2

So, wie ich es sehe. Die Worte fehlen noch, deswegen sind wir mit einigen Photographien aus den letzten beiden Wochen wieder da und es wird ab jetzt wie gewohnt weiter gehen. Trotzdem ist nichts, wie es vorher war. Denn es ist nicht nichts, alles ist jetzt irgendwie anders. – Photos von Luka  

minimalismus in der kunst

Wir haben diesen Monat viel über den minimalistischen Lebensstil und das Ordnen der eigenen Gedanken gesprochen. Doch wie gehen Künstler eigentlich mit dem Thema um? „Form follows function“ ist ein Satz, den der Architekt Louis Sullivan schon 1869 in einem Aufsatz erstmals erwähnte. Dieser Gedanke wird bis heute viel in Architektur-, Typografie- oder Design-Kontexten verwendet, aber er ist eigentlich auch ein Grundgedanke minimalistischer Kunst und Gestaltung. In der Minimal Art geht es um das Weglassen aller Dekorationen oder Funktionen, die nicht zwingend notwendig sind. Und hier tut sich also auch wieder unser minimalistischer Gedanken auf: Sich auf das Wesentliche beschränken, nicht auf das, was uns ablenkt. Minimal Art enstand in den 1960er-Jahren in den USA und bezieht sich auf bestimmte Bereiche des Konstruktivismus (Kunstrichtung der Plastik und Malerei der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts, deren Vertreter einem mathematisch-technischen Gestaltungsprinzip anhingen.). Enstanden ist sie aber auch als Gegenbewegung der Fokussierung auf das Alltägliche der Pop-Art oder dem emotionalen Subjektivismus von Expressionismus. Im Wesentlichen stellte sie auch eine Erneuerungsbewegung nach 1945 dar. Nicht umsonst wird der 8. Mai …

April Blues

Der April ist durchzogen, von Schnee, Sonne und Regen. Stimmungsschwankungen. April Blues. Ich habe mich leer und müde gefühlt und auch meine Kreativität musste darunter leiden. Aber was soll man schon machen? Kreativ sein bedeutet immer und zu jeder Zeit wach zu sein, da zu sein. Ich sauge alles auf und mache aus allem eine Idee, verarbeite alles was ich höre und sehe. Es gibt keine festen Arbeitszeiten, die meisten Ideen entstehen einfach. Ich kann nicht sagen, ich mache jetzt eine Pause. Eine Pause im Denken gibt es nicht, manchmal kann es sogar ganz schön anstrengend werden. Ab und zu kommen die Ideen sogar ganz von allein im Schlaf. Manchmal ertappe ich meinen Körper jedoch dabei, dass er sich seine Auszeit holt. Das sind dann solche Tage, an denen ich am liebsten jeden Termin streichen würde und Stunden im Bett verbringen könnte. Am liebsten gar nicht mehr Denken, den Kopf einfach mal ausschalten. Ein kreatives Tief, keinen Antrieb. Meistens habe ich dann gar keine Ideen und so sehr ich mich auch dazu zwingen will, fehlt …

Seelenbilder

Luise ist 18 und kunstverliebt. Sie träumt davon, irgendwann von ihren Bildern leben zu können – das am liebsten an so vielen verschiedenen Orten wie möglich. Sie will ihr Leben mit bauchkribbelnden Momenten und ganz viel Freiheit füllen. Aber vor allem mit ganz viel Kunstmachen, weil das am Ende eigentlich das Einzige ist, was sie wirklich braucht, um sich lebendig zu fühlen. Sie glaubt, solange sie zeichnen, den Wald spüren und tanzen kann, wird schon alles irgendwie okay sein. Gerade arbeitet sie an ihrer Mappe, um nach Berlin zu flüchten und dort freie Kunst oder Illustration zu studieren. mehr Seelenbilder auf Instagram