Alle Artikel mit dem Schlagwort: Glück

Und wir lachen zusammen

selten, viel seltener als früher sitzt du still vor mir und lächelst. häufiger, viel häufiger als früher bewegte sich dein Lächeln zu einem  lauten  glücklichen  Lachen. und wir lachen zusammen. — und immer bist du da heute noch viel mehr  als noch im letztes Jahr. — unsicher darf man sein  denkst du  aber das sollte niemals abschrecken. und vielleicht ist es genau das, um was es eigentlich geht. — ich war verletzt und dann war ich enttäuscht, aber du enttäuschst mich nie. — ich denke immer alles muss gut sein aber ich muss lernen, gut muss nicht perfekt sein. — du machst mich glücklich.  wollt ich dir nur mal eben sagen. ganz kurz. – Das Schreiben von Gedichten und kleinen Texten bedeutet für Mira, Momente und Gefühle zu verarbeiten und festzuhalten. Sonst hört sie viel Musik, tanzt und trinkt Tee. In Zukunft möchte sie mehr von der Welt sehen und mutiger werden.  Das Beitragsbild ist von Luka.

Weihnachten mit Freunden

Weihnachtszeit ist Familienzeit. Das Fest der Liebe. Wieso fangen wir dann nicht an, Weihnachten auch mit unseren Freunden und Liebsten zu feiern? Lasst uns doch all unsere lieben, nahestehenden Menschen, ganz egal ob jung oder alt, bei uns versammeln und ein paar schöne gemeinsame Stunden verbringen! Wie Ihr diese Zeit am besten gestalten könnt, erzählen wir Euch jetzt! Spiele spielen Es ist eine wunderbare Idee, sich ein Kartenspiel mit interessanten, vielleicht auch etwas tiefgründigeren Fragen über das Leben zuzulegen, zum Beispiel das Spiel von WERENOTREALLYSTRANGERS. Du kannst dir auch einfach selbst ein paar Fragen heraussuchen und sie auf kleine Zettelchen schreiben. Vielleicht erzählt ihr euch von Dingen, die ihr noch nicht voneinander wusstest oder es entstehen interessante Gespräche. Übrigens ist das auch ein guter Tipp für Menschen, die sich untereinander noch nicht so gut kennen. Falls jemand von euch ein Tarot-Kartenset hat, könnt ihr auch damit Karten für das neue Jahr legen. Im Second-Hand-Laden findet ihr auch viele gebrauchte Brettspiele zum Ausprobieren! Übernachtungsparty! Wann habt ihr das letzte Mal einen richtigen Sleepover gemacht? So mit …

Nach Dir suchen

Manchmal denke ich, ich finde Dich nie, als wärst Du bloß ein Traumbild, das ich erschaffen habe, um mein Leben lang nach Dir zu suchen. Überall schaue ich nach Dir, in der ganzen Stadt suche ich nur nach Dir. In jedem unbekannten Gesicht meine ich Dich zu erkennen, in jedem Lächeln fühle ich deine Nähe. Ich sitze in der Bahn. Häuser und Menschen, Geschichten und Schicksale ziehen an mir vorbei. Das Mädchen neben mir hört so laut Musik, dass ich mitsingen könnte, wenn ich wollte und der Mann mir schräg gegenüber wirft ihr einen genervten Blick zu, bevor er wieder in sein Buch schaut. Ich flüchte mich in meine Gedanken, denke an Dich. Wo bist Du nur? Wo soll ich Dich finden? Suche ich Dich vielleicht am komplett falschen Ort? Als ich nach draußen schaue und in der Fensterscheibe meine Reflexion sehe, glaube ich Dich zu erkennen. Doch dann bin ich mir nicht mehr sicher, vielleicht habe ich mich getäuscht. Die Bahn hält, ich muss aussteigen und stehe inmitten von Lärm und Leben. Diese Suche erscheint …

Wortgetänzle

Vor zwei Jahren hatte ich die Ehre, den ersten Gastgedankenbeitrag zu gestalten. Zwei Jahre später bin ich umgezogen, habe angefangen zu studieren. Ein ganz neues Leben hat für mich begonnen mit neuen Aufgaben, neuen Schwierigkeiten, aber auch neuen Freunden, neuem Mut und neuer Kraft, die ich mir selbst erarbeitet habe und natürlich auch mit vielen neuen Gedankenschnipseln und voll geschriebenen Notizbüchern. Heute teile ich davon wieder gerne welche mit euch. /                                                                                                                                                                                 Die schönsten Worte wurden noch nicht gefunden.                                                                                                                        Ich bestimme meine Öffnungszeiten.Meine Angebote und meine Preise.Wen ich mitnehme auf meine Reiseund von wem und was ich Urlaub brauche.Wann ich rauche und was ich feiere, worauf ich saufe.              Noch schüchtern wird vorsichtig der Sekt geköpft.Es schäumt,ein Schwall an guten Gefühlen will sich einfach nicht mehr vom Korken der Coolness zurückhalten lassen. Noch bedächtlich werden die Gläser, noch halb voll gemacht.Würde innegehalten werden, könnte der Sekt, und dessen prickeln gehört werden.Halbtrocken, halb ernstfallen die trockenen Worte geschmeidig aus den Mündern.Lallend, prickelt jeder Schluckund schmecktnach mehr.                                                                                                                                                                                                                                      Ich möchte manche Gefühle nie abstreifen, wie die …

Ich habe Angst

Wäre alles planmäßig gelaufen, würde ich jetzt mitten in meinem Auslandsjahr an einer Universität am anderen Ende der Welt stecken. Nichts lief planmäßig. Von heute auf morgen ging nichts mehr. Zum so und so vielsten Mal, ich hab irgendwann aufgehört zu zählen. Ich bin 27 und habe seit 10 Jahren Angst. Angst das Haus zu verlassen, Straßen zu überqueren, in Menschenmengen, große Plätze zu überqueren, Angst in Ohnmacht zu fallen, die Kontrolle zu verlieren und von anderen verurteilt zu werden. Angst, es nicht hinzubekommen, nicht auszureichen, im Leben, in der Liebe, einfach so im Ichsein. Den letzten besonders langen und besonders warmen Sommer habe ich in einer Klinik verbracht, zum ersten Mal. Eine tiefenpsychologische Therapie, in der ich die Angst verlieren und mich selbst wiederfinden wollte. Ich fand liebe Menschen, die mich mochten, obwohl ich dort unbeschönigt Ich war, mit all meinen Ängsten und Schwächen, alles auspackte, ständig weinte. Ich fragte mich wochenlang, wie das sein konnte, weil ich es hasste, dieses ängstliche und schwache Ich, fragte mich bis zum letzten Tag, wie ich trotz …

Wie ein Schlag

Ich habe diese Woche gemerkt, wie schnell alles auf einmal anders sein kann. Und ich habe Glück gehabt. Bin mit einem Schock weggekommen. Der hat mir aber – mal wieder – gezeigt: das Leben ist fragil, die Menschen in deinem Leben sind fragil und vor allem ist deren Gesundheit kein garantiertes Programm. Gesundheit ist vergänglich. Gesundheit ist einen Tag da und kann den nächsten Tag weg sein. Wir lernen, mit „Ungesundheit“ zu leben. Wir lernen aber auch, mit Gesundheit zu leben. Beide Stadien zu akzeptieren, hinzunehmen. Sollten wir nicht. Gemerkt habe ich: da sollte es keine Stagnation geben. Keinen Halt. Es geht immer noch besser. Es geht immer sicherer. Es geht nie perfekt. Aber immer geht was. Also auch wenn es nervig ist: ich möchte lieber ein Mal zu viel meinen Liebsten Druck machen, die eine odere andere Lebensweise zu überdenken. Schlimmer wäre, sich irgendwann eingestehen zu müssen, man hätte nicht genug getan. Das ist der eine Punkt. Der andere? Dass sämliche Seligkeit mit einem Mal weggefegt werden kann, wenn die Gesundheit eben nicht mehr …

Bergblumen

„Mein Name ist Rekha. Ich komme aus Nepal, aus Siraha im Terai. Ich bin 32 Jahre alt und habe vier Kinder. Ich bin Bäuerin. Mein Mann ist seit Jahren in den Golfstaaten, in Qatar, und verdient dort 150 US Dollar im Monat – in Siraha gab es keine Arbeit für ihn. Teile des Geldes sendet er jeden Monat an mich, doch es reicht mir kaum, um meine Kinder und mich selbst zu ernähren.“ Rekhas Felder wurden während der Überschwemmungen, die im August 2017 das Terai-Gebiet in Nepal heimsuchten, stark zerstört. Jedes Jahr während der Monsunzeit von Juni bis September sind die Gemeinden im Terai – dem fruchtbaren Flachland an der Grenze zu Indien – einem erhöhten Hochwasserrisiko ausgesetzt, was die bereits bestehenden Probleme in der Region zusätzlich verstärkt. Der Distrikt Siraha zeigt besonders niedrige Indikatoren der menschlichen Entwicklung – nur etwa die Hälfte der Bewohner kann lesen und schreiben und die dortige Gesellschaft ist geprägt von komplexen sozialen und kulturellen Praktiken. Soziale Klassifikationen basieren nach wie vor auf Geschlecht, Kasten und wirtschaftlichem Status in Bezug …

Schönheit + Ansehen = Glück ?

Jeder hat dieses Bedürfnis nach Glück, Zufriedenheit und natürlich auch Schönheit. Doch während man die ganze Zeit auf der Suche danach ist, wird man immer unzufriedener, weil man es nicht findet. Man sieht die anderen Mädchen, die den Anschein machen, nicht nur perfekt auszusehen, sondern sich auch perfekt zu fühlen. Die sich perfekt kleiden und schminken und immer ein – manchmal nettes und manchmal überhebliches – Lächeln auf den Lippen haben. Da fühlt man sich doch nur noch kleiner, noch unbedeutender.  Diese perfekten Mädchen sind mit aller Wahrscheinlichkeit nicht glücklich, da sie immer nach Ansehen von anderen streben. Dabei ist das ja nicht der Sinn vom Glücklich sein. Das machen, was du liebst, das, was dir gefällt und gut tut und nicht anderen! Das bedeutet Glück und Zufriedenheit. Doch in dieser Gesellschaft ist es mehr als schwer, seine eigenen Ansprüche und Erwartungen zu erfüllen, statt die der anderen. Die anderen regieren mit Unverständnis und Überheblichkeit, warum man sich denn nicht an die Regeln der Gesellschaft hält, sei es die Mode oder eine bestimmte Meinung über …