Alle Artikel mit dem Schlagwort: Gedicht

Nicht länger ein Verzicht

Grade, möchte ich mal alleine sein Mal mit mir sein Bei mir sein Und da mal verweilen, In dem Zustand, mein Herz mit niemandem zu teilen Denn manchmal, Fühlt es sich an als Würde ich sinkenUnd dabei ganz langsam ertrinken, Weil ich da bin und du nicht Und das Vertrauen in mir dann manchmal bricht Ich hab gedacht, Vielleicht änderst du mal deine Sicht Und in meinem Leben gibt es dann mehr Licht, eines Tages wach ich auf und bin dir wichtig, denn das sind Töchter ihren Vätern doch, richtig ? Aber unsere Geschichte sieht anders aus Und deinetwegen versteck ich mich in diesem Haus, In dem niemand an mich rankommen kann Irgendwo da, wo ich auch nicht versagen kann Wärst du da gewesen, Wär’ ich anders drauf Vielleicht ruhiger und bedacht, Aber du hast über mich noch so viel Macht Und ich bin rasend und so Wütend Wütend auf mich selberUnd auf so vieles um mich rum Wütend auf die WeltSo sehr, dass ich ihn ihr verstumm Ich hab gedacht, Ich hätte dich hinter …

wie du nur so schön sein kannst

wie du klingstund wie du riechstund wie du michals ganzes siehst wie du sie hältstund zu ihr sagstmit deiner handnur du vermagst zu helfen ihrem atem schwerund ihr verstandsehnt sich so sehrnach dir. ihr bauch,er lernt es sich zu hebenendlich wiedersich zu regenspürt sie ihr herzdie welt bewegen und wie sie anfängt das zu fühlenwill sie nichts – sich nie mehr rührennicht zurück zu all den qualenvon den‘ sie singendie sie malen viel zu groß für ihn und sichsie kann das nicht nicht so, lasst losihr sie – ihr alleängste, los – ihr süchtigengedanken gehthinfort, wo immer ihr nur weit, weit weg – so weitvon hier dass eure rufesie nicht kriegennichts finden mehrsie zu verbiegen sie zu fesselndas ihr wisst – ihr könntzu gut.doch lasst, lasst los. sowie sie weintihr haltet festihr kleines lebenzu vergebenzu verschenkenzu vergessennichts im anblickzu ermessen das seid ihr sowie sie weintgreift deine handist da aberzu dünn die wandum schutz zu währenvor den tiefgedankenleeren sie wünscht sich doch nur eins so sehrein leben das ertragbar wär die einsamkeitsolch eine wie hiersie bringt …

While in a blizzard

Reading the poems of my mother Getting lost in the lyrics of my son After some months’ timeI find myself being freeLiving in a state, whichdespite all my current longing I would never have imaginedas being reachablefor someonelike meI belongto the angels in front rowGiving it all out there, all they have With their hearts laid openAnd their words freedKnowing, there isno judgement to expectno tension to worry aboutno silence to fear Looking back, I ́m freezing Entangled in icy needles Running up and down my spine Like a blurry blizzard trying to get a hold on me, againAs I ́m dragging myself through shame Shame, shame, shameHow on earthdid I become blindTo what I needTo what I amTo what I lovemore than sadnessmore than coldnessmore than pain Keep running, I ́m telling myself Don ́t you dare to look backGo with herGo with him 22.05.2019 Hanna, 22, studiert Psychologie und steht gern früh auf. Sie verbringt viel Zeit in der Natur und auf Konzerten, schreibt Songs und Gedichte und macht sich (manchmal zu viele) …

Schön hier, oder?

Mir tropft der Regen auf die Haut und ich bleib’ sitzen, weil’s so schön ist, hier mit dir und weil du alles bist, was ich brauch’. Du bist das, das Beste, das Schönste, das Wertvollste. Das, in meinem Leben. Still schweigend  neben dir, lachend und weinend, nur mit dir, immer wieder und für immer. Du. Ich will dich nicht suchen, ich will dich einfach finden, ich will mich nicht alleine fühlen, weil ich ohne dich nicht ich bin. Bald sind wir alt, also lass’ uns jetzt, nur für diese zeit, einfach so bleiben wie wir sind, damit wir später wissen, dass wir waren, wie wir immer wollten. Es gibt keinen Ort an den du gehst, ohne dass ich bei dir bin. – Mira liebt Sonnenuntergänge, Tee, das Meer, tolle Konzerte und Sommerabende. Sie macht gerne Fotos von allem und jedem und schreibt ihre Gedanken in kleinen Gedichten und Texten nieder.

Poesiesammlung

Deine Liebe ist ein Fluss Lass mich in ihm ertrinken. Du bist das Schiff, lass mich dein Hafen sein Und kehre immer wieder bei mir ein. Dein Körper ist das Meer Lass meine Blicke baden, Und wenn dir andre schaden Lass mich die Zuflucht sein. Du bist die Erde Lass mich die stille Blume sein. Wo sonst, wenn nicht in deiner Liebe, Kann die Freude mir gedeihen? Wer sonst kann mir so viele Blüten schenken Und jeden Kelch Mit heißen Tränen tränken? Deine Wangen sind Rosen Deine Blicke der nächtliche Himmel, Denn dein Auge trägt die Gestirne Und alle schönen Sterne. Ich küss dich so gerne… Du schmeckst nach Wein Lass mich die Rebe sein.   Du kamst Und küsst mir meine Wunden. Dein Kuss er brennt nur, bis er heilt Du legst die Hände auf: sie glühen. Jeden Schmerz und jede Wunde Habe ich mit dir geteilt, Und die Stelle, die heut brennt, Wird dank dir bald wieder blühen.   Und einmal brach ich, liebestrunken, eine Aster Aus dem Garten deiner Augen. Vergrub sie …

Wann bin ich mein?

Tag für Tag Druckt man mich zurück In den dunklen Keller meiner Kindheit Ohne Licht und Zuversicht Für Wochen bleib ich darin Liegen Und weiß nicht wie mich zu biegen Um die Schmerzen zu umgehen, die Worte in Armeen mir bescheren. Steh ich wieder auf beiden Füßen Im Sonnenlicht Fängt der Kreis an sich zu drehen. Tag für Tag Denk ich mir Irgendwann bin ich gefunden Und nicht an das Alte gebunden. – Emma Hecht ist fast 17 Jahre alt, schreibt für ihr Leben gerne Gedichte und lebt in der Nähe von Regensburg. Manchmal veröffentlicht sie auch Gedichte auf den Jugendseiten ihrer Lokalzeitung, der Freistunde.

glaub mir

okay? (not) okay glaub mir, ich hab es schon meinem ex-freund zu erklären versucht. meine ständige eifersucht. warum ich vorgab, alles wäre okay, obwohl es das ganz sicher nicht war. warum ich ihm nicht vertrauen konnte. warum ich so war wie ich war. er hat es nicht verstanden. nach der trennung war ich erleichtert. ich hatte den mut, schluss zu machen. ich hatte den mut aus dieser traurigen beziehung auszubrechen, einen schlussstrich zu ziehen, neu anzufangen. ich stand nun wieder alleine da. naja, zumindest fast. denn da warst du. ich kannte dich schon lange, schon fast ein jahr. du warst älter, klüger, leidenschaftlicher. du warst die person, die alle meine erwartungen erfüllte. übertraf. glaub mir, ich wollte alleine bleiben. ich wollte an mir arbeiten. mich akzeptieren und lieben lernen. ich wollte aufhören, mich täglich mit anderen zu vergleichen, aufhören, jeden tag meine fehler zu suchen und endlich meine stärken finden. ich wollte vorbereitet sein. vorbereitet auf dich. aber wie hätte ich nein sagen sollen? wie hätte ich widerstehen sollen? meine hand in deiner als wir …

Pass auf mich auf.

    Irgendwie Hab ich diese kleine Flasche Alkohol entdeckt Und dachte mir ‘Warum nicht?’ Und jetzt feier’ ich eine eigene kleine Party Und die ist alle Aber ich hab aus dem Glas getrunken wie eine Dame Und will irgendwie mehr Könnte auch nochmal los Aber das wäre nicht so mein Stil und nicht so klug Aber ich hab’ gerade so Freude irgendwie Fühl’ mich nichtmal schwummrig wie sonst Nur gut Naja Gerade lieg’ ich auf dem Boden Aber wenn ich diese Nachricht geschrieben hab’, steh’ ich wieder auf Und tanz’ weiter Wahrscheinlich lösch’ ich all die letzten Sachen Wie ich’s immer tu’ wenn ich zu viel schreib’ Das siehst du immer nicht aber ich schreib’ Romane Immer Und lösch’ dann das Unbrauchbare Genug Ich liebe dich Viel Spaß Pass auf mich auf.     – Dieser Text (der eigentlich eine SMS ist) entstand eines Nachts, als ich ein Teil sein wollte. Und nicht konnte. Und was macht man, wenn man nur sich selbst hat? Das Beste daraus. Und ich denke, dass man aus jeder …

Truth

                Sophie liebt es, ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse kreativ in schwarz auf weiß zu verewigen, in Form von Gedichten oder Texten, die sie auf Ihrem Blog oder Instagram veröffentlicht. Sie liebt das Leben, Lachen und Planet Earth. instagram / poetry account blog twitter