Alle Artikel mit dem Schlagwort: Beziehung

Ein bisschen weniger Ich

Ich frage mich: Wäre ich so schön wie sie – wärst du auch ohne Worte verschwunden,hättest mich am Tiefpunkt meiner Gedanken gefunden und dann irgendwann einfach fallengelassen?Hättest du dich dann vielleicht überwunden, mir zu sagen, was du fühlst? Sag mir, wäre ich hübscher, nochmal 20kg leichter, 5cm größer und meine Haare 30cm länger, sag mir, wärst du geblieben?Hättest du vielleicht genau dann angefangen, mich zu lieben, hättest mir vielleicht einmal mehr geschrieben und mich beschützt vor diesen dreisten Dieben? Diebe, die mir mein eigentliches Ich entreißen,die meine Gedanken immer und immer wieder durcheinander schmeißen, wodurch meine wahre Identität droht zu entgleisen.Die und auch Du, ihr versucht mir etwas zu nehmen, was ich, wenn ich ehrlich bin, niemals besessen habe.Versteckt hinter einer hohen Fassade steht ein Mädchen, dass nach außen so unglaublich stark und nach innen so verletzt ist. Sag mir, wäre ich anders oder normal, wärst du dann noch hier?Wäre ich ein bisschen weniger Ich und ein bisschen mehr wie ihr, würde ein bisschen weniger laut lachen und wäre etwas weniger frech zu Dir?Wärst du …

Nicht länger ein Verzicht

Grade, möchte ich mal alleine sein Mal mit mir sein Bei mir sein Und da mal verweilen, In dem Zustand, mein Herz mit niemandem zu teilen Denn manchmal, Fühlt es sich an als Würde ich sinkenUnd dabei ganz langsam ertrinken, Weil ich da bin und du nicht Und das Vertrauen in mir dann manchmal bricht Ich hab gedacht, Vielleicht änderst du mal deine Sicht Und in meinem Leben gibt es dann mehr Licht, eines Tages wach ich auf und bin dir wichtig, denn das sind Töchter ihren Vätern doch, richtig ? Aber unsere Geschichte sieht anders aus Und deinetwegen versteck ich mich in diesem Haus, In dem niemand an mich rankommen kann Irgendwo da, wo ich auch nicht versagen kann Wärst du da gewesen, Wär’ ich anders drauf Vielleicht ruhiger und bedacht, Aber du hast über mich noch so viel Macht Und ich bin rasend und so Wütend Wütend auf mich selberUnd auf so vieles um mich rum Wütend auf die WeltSo sehr, dass ich ihn ihr verstumm Ich hab gedacht, Ich hätte dich hinter …

Schön hier, oder?

Mir tropft der Regen auf die Haut und ich bleib’ sitzen, weil’s so schön ist, hier mit dir und weil du alles bist, was ich brauch’. Du bist das, das Beste, das Schönste, das Wertvollste. Das, in meinem Leben. Still schweigend  neben dir, lachend und weinend, nur mit dir, immer wieder und für immer. Du. Ich will dich nicht suchen, ich will dich einfach finden, ich will mich nicht alleine fühlen, weil ich ohne dich nicht ich bin. Bald sind wir alt, also lass’ uns jetzt, nur für diese zeit, einfach so bleiben wie wir sind, damit wir später wissen, dass wir waren, wie wir immer wollten. Es gibt keinen Ort an den du gehst, ohne dass ich bei dir bin. – Mira liebt Sonnenuntergänge, Tee, das Meer, tolle Konzerte und Sommerabende. Sie macht gerne Fotos von allem und jedem und schreibt ihre Gedanken in kleinen Gedichten und Texten nieder.

Was du liebst, lass frei

„Was du liebst, lass frei, kommt es zurück zu dir, ist es für immer dein“ – denke ich, während deine Hand mir entgleitet und ich die Deine noch fester drücke, sie packe, sie ganz eng umklammere. Du sagst, du magst mich, so wie ich bin – wäre ich nur ein bisschen anders. Du sagst, du magst meine Art – wäre ich nur nicht ganz so verklemmt. Du sagst, du magst meinen Körper – wären da nur ein paar mehr Muskeln an meinem Bauch. Du sagst, du magst meine Klamotten – wären sie nur ein bisschen lässiger. Du magst mich, aber du stellst mich in Frage. Alles an mir, und ich kann dir keine Antwort geben. Denn ich bin, wie ich bin und bevor ich dich kannte, fand ich das auch alles ganz okay so. Doch du  stellst mich in Frage und ich kenne die Antwort nicht. Habe deine Frage verpasst und das Einzige, was mir bleibt, ist meine Frage, warum ich deine Hand noch fester packe, während du viel lieber gehen und eine andere Hand …

Rückfall

Zwei Wochen lang läuft es problemlos, täglich besser. Natürlich denke ich an Dich. Aber es ist leicht und schön. Ich kann ohne Dich leben. Wir werden uns schon wieder sehen. Vielleicht gratuliere ich Dir zum Geburtstag (von wegen vielleicht – die Nachricht an Dich habe ich schon längt entworfen). Aber so lange, lebe ich mein schönes Leben. Genieße Berlin, treffe Freunde, höre Musik, lese Bücher, bin draußen, mache einen Tango-Kurs, flirte und verliebe mich. Dabei kann ich dich ja im Stillen weiter lieben, aber eben glücklich sein ohne Dich. Dann schleicht es sich wieder an. Es beginnt damit, dass ich von Dir träume. Wie treffen uns zufällig wieder, Du bist distanziert. Ich wachse also morgens auf mit dem dumpfen Schmerz dieses Traums von Dir. Nun bist du wieder ganz in meinem Kopf, in meinem Körper. Kontrollverlust. Und es schmerzt. Ich bin total unter Druck, komme da nicht raus. Schaue zwanghaft auf deine Nummer in meinem Handy, male mir alle möglichen Gespräche aus. Ich vermisse Dich so sehr. Ich will Dir schreiben, dich sprechen, dich sehen, …