Alle Artikel mit dem Schlagwort: Allein sein

Mutprobe? von Zuhause ausziehen

Zuhause auszuziehen ist ein riesig großer Schritt hin zum Erwachsenwerden. Und passend zum Semesterstart erzählen wir Euch heute von unseren Erfahrungen damit. Denn vor allem seid ihr bei der ganzen, aufregenden Sache eines nicht: Allein. Denn das haben wir alle schon durchgemacht. Luka 22. September 2018 Seit einer Woche erst lebe ich nun in einer neuen Stadt. Der Bücherladen meines Vertrauens, mein Lieblingscafé, mein gewohntes Umfeld und meine Eltern sind jetzt 491 km von mir entfernt. Wenn ich diese Zeilen tippe, muss ich schlucken. Mir fällt es schwer, diesen Schritt zu gehen, denn ich habe Angst. Ich habe Angst, dass ich einsam sein werde. Mit großer Vorfreude habe auf den Tag meines Auszugs gewartet, habe mir ausgemalt, was ich ab dem Tag endlich alles machen, erleben und selbst bestimmen kann. Aber als es dann soweit war, habe ich viele Tränen geweint. Und das ist auch total okay – das kann ich euch nach dieser einen Woche sagen. Und dass es besser werden wird, dass kann ich euch auch sagen, und dass ihr wirklich keine Angst …

Wie frei bist du?

Das Internet vergisst nicht. Hinter diesem Satz steckt weit mehr, als man zunächst vermuten mag. Besonders in Zeiten, in denen sich immer mehr im Netz abspielt, ist es wichtig, darüber informiert zu sein, was alles mit den eigenen Daten, Fotos und Nachrichten passieren kann. Dass im World Wide Web beinahe alles gespeichert wird, was geschrieben und hochgeladen wird, dürfte wohl jedem bewusst sein. Aber wohin soll sich all diese Sicherheit entwickeln? Wie viel Überwachung ist zu viel? Zunächst ist der Gedanke, der hinter der Überwachung steht, sehr positiv. Straftaten können so besser verhindert und Terroristen können nachverfolgt werden. Überwachung sorgt für Sicherheit. Doch zu viel Sicherheit schränkt die Freiheit ein. PRISM und Tempora sind die größten amerikanischen und englischen Sicherheitsprogramme zur Überwachung und Auswertung weltweiter elektronischer Medien,  des Internetdatenverkehrs und elektronisch gespeicherter Daten, um gegen den Terrorismus vorzugehen. Also: Sie speichern alles, was im Netz passiert, jeden Anruf, jede Nachricht, jede Google-Suche. Es wird sogar gespeichert, dass du jetzt gerade diesen Blogeintrag liest. Immer häufiger treten jedoch Fälle auf, bei denen z.B. Scherze missverstanden werden. So …

Pass auf mich auf.

    Irgendwie Hab ich diese kleine Flasche Alkohol entdeckt Und dachte mir ‘Warum nicht?’ Und jetzt feier’ ich eine eigene kleine Party Und die ist alle Aber ich hab aus dem Glas getrunken wie eine Dame Und will irgendwie mehr Könnte auch nochmal los Aber das wäre nicht so mein Stil und nicht so klug Aber ich hab’ gerade so Freude irgendwie Fühl’ mich nichtmal schwummrig wie sonst Nur gut Naja Gerade lieg’ ich auf dem Boden Aber wenn ich diese Nachricht geschrieben hab’, steh’ ich wieder auf Und tanz’ weiter Wahrscheinlich lösch’ ich all die letzten Sachen Wie ich’s immer tu’ wenn ich zu viel schreib’ Das siehst du immer nicht aber ich schreib’ Romane Immer Und lösch’ dann das Unbrauchbare Genug Ich liebe dich Viel Spaß Pass auf mich auf.     – Dieser Text (der eigentlich eine SMS ist) entstand eines Nachts, als ich ein Teil sein wollte. Und nicht konnte. Und was macht man, wenn man nur sich selbst hat? Das Beste daraus. Und ich denke, dass man aus jeder …

A Little Much

Gedankensalat an einem Montagabend. Völlig unseriös, mit vielen “irgendwie’s” und sehr theatralisch. Vielleicht ist dieser Blogpost ein aber kleiner Anstoß, wenn auch nur für einen von euch, der sich so allein fühlt wie ich es die letzten Monate getan habe.  Vorletzten Sonntag war ich auf dem Lorde-Konzert in Berlin. Neben ganz viel Glitzer, Konfetti, Freunde wiedersehen und laut mitsingen ist mir eine Stelle des Konzertes ganz besonders in Erinnerung geblieben, über die ich im Nachhinein noch viel nachgedacht und philosophiert habe. Nachdem Lorde sich nach dem Song „The Louvre“ auf eine Lichtbox gesetzt hatte und ein Bandmitglied die Melodie von „Liability“ anspielte, fing sie an, zu erzählen. Unglaublich nahbar und bescheiden sagt sie, wie dankbar sie für unser Kommen ist. Dass sie vom anderen Ende der Welt kommt und es nicht als selbstverständlich ansieht, dass so viele Leute zu ihrer Show gekommen sind. Und dann beginnt Lorde, von sich zu erzählen. Von einer Zeit, in der sie sich so allein gefühlt hat wie nie zuvor und wie weltverändernd das für sie war. Eine Zeit, in …