Alle Artikel in: Inspiration

Stoffbinden nähen – Nachhaltige Menstruation

Seid ihr auf der Suche nach nachhaltigen und gesünderen Alternativen für Tampons und Binden? Wenn ja, dann seid ihr hier genau richtig. Wenn nein, dann solltet ihr euch auf die Suche begeben! Die Umwelt, aber auch eure Gesundheit, sollte es euch wert sein. Also bleibt am Besten gleich hier und lest weiter. Vor schon einer ganzen Weile wurde hier auf dem Blog ein Artikel zur Menstruation veröffentlicht, in dem unter anderem auch Produkte für die weibliche Monatshygiene vorgestellt wurden. Eine Sache hat aber gefehlt. Nämlich waschbare Stoffbinden. Meiner Meinung nach sind sie für alle, denen die Menstruationstasse nicht ganz geheuer ist, eine echte Alternative zu den nicht besonders nachhaltigen und gesunden Tampons und Einwegbinden. Ich finde die Stoffbinden nämlich wirklich cool! Darum versuche ich euch heute davon zu überzeugen, dass waschbare Binden überhaupt nicht ekelig sind, ganz unkompliziert benutzt werden können, nicht unbedingt teuer in der Anschaffung und Herstellung sind und auch noch für gute Laune während der Menstruation sorgen können. Aber probiert’s einfach mal selber aus. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. Aber …

Das ultimative Weihnachtsdinner

Weihnachten ist die Zeit der Liebe. Und Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Was gibt es also besseres, als mit den Liebsten ein Festtagsmenü zu kochen? Stundenlang in der Küche zu stehen, zu sitzen, zu kochen und zu essen. Und Weihnachtsmusik zu hören. Als allererstes müssen wir uns jedoch auf die Komponenten einigen. Zu einfachen, leckeren (und vorzugsweise veganen) Gerichten gibt das Internet und sämtliche Kochbücher einiges her. Wir haben uns für einen Kürbis-Pilz-Blätterteigbraten, vegane Bratensoße, Klöße, Rotkohl und einen frischen Salat entschieden. Danach gab’s Bratäpfel! Danach ging’s einkaufen. Der Einkauf kostete uns nicht mehr als 20 Euro für vier Personen. Zum nachnehmen! Also optimal für den großen Hunger. Nachtisch inklusive! Jetzt kann das große Kochen losgehen! Gemüse-Braten 1 Packung Blätterteig 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis 1 Zwiebel 500 g Champignons 1 TL Romarin 1 TL Thymian 50 g Pinienkerne 1 EL Sojasoße 100g Spinat etwas Pflanzenmilch Salz & Pfeffer Vegane Bratensoße 1/2 Zwiebel 3 Möhren 1EL Senf 1EL Tomatenmark 2EL Balsamico 120ml Rotwein 250 ml Gemüsebrühe ggf./td> Sojasoße 100g Spinat Rosmarin Salz & Pfeffer Frischer …

Weihnachtsgeschenk- und Wunschideen

Weihnachten rückt immer näher und es kommt die Zeit, in denen uns Familienmitglieder fragen, ob wir denn einen Wunsch hätten, und in der wir anderen eine Freude machen wollen. Wir haben wie im vergangenen Jahr ein paar Dinge zusammengesucht, die wir selbst lieben oder die auf unserer eigenen Wunschliste stehen. Wir werden für keinen genannten Artikel bezahlt sondern sind einfach persönlich überzeugt von ihnen. Imina – von oben links nach unten rechts – 1 Ich kann es nur immer wieder sagen: Ich liebe meinen Aroma Diffuser. Man füllt 6-8 Tropfen ätherisches Öl in 100ml Wasser und der ganze Raum bekommt einen angenehmen Duft. Meiner steht immer an meinem Schreibtisch und ist täglich in Gebrauch. – Über Amazon schon ab 16 Euro. 2 Ich überlege schon ewig, mir ein Graphic tablet zuzulegen und schenke mir es vielleicht jetzt selbst zu Weihnachten. Wenn Du gern zeichnest, malst oder typografisch arbeitest, ist es wie der „nächste Schritt“, seine Skizzen und Zeichnungen digital zu verfassen. Viele meiner Freunde benutzen Wacom, die viele verschiedene Modelle bieten – Einsteigermodelle schon ab 50 Euro. …

Lieblinge im November

Jedes Jahr fürchte ich mich ein bisschen vor dem November. Dunkelheit, Kälte, der erste Schnee, Leute, die bereits komplett die Fassung mit ihrer Weihnachtsdekoration verlieren. Nie bin ich melancholischer und meist schlechter gelaunt als im November. Doch auch diese Zeit muss ich überstehen und viele schöne Dinge helfen mir auch dabei. Um ein paar der schönsten soll es heute hier gehen. Eines der schönsten und bewegendsten Bücher die ich je gelesen habe, hat mich gleich Anfang des Monats erfreut: Kitchen von der japanischen Schriftstellerin Banana Yoshimoto. Gehört habe ich von ihr schon einige Male, doch habe nie irgendetwas von ihr gelesen. Im Frühjahr las ich eine Rezension über Kitchen und war nicht abgeneigt. Noch im April habe ich das Buch gekauft, aber seither im Schrank stehen lassen. Im Nachhinein weiß ich: was für ein Fehler. Das Buch ist in drei Teile gegliedert, wobei die ersten beiden Teile zusammengehören und der dritte Teil eine für sich abgeschlossene Geschichte mit völlig anderen Personen erzählt. In den ersten beiden Teilen, die wie das Buch auch Kitchen und Kitchen …

Dein Leben ist Jetzt

Rückblickend schiebe ich immer alles auf. Alles, was mich selbst betrifft zumindest. Ja, ich halte mich an Fristen, mache immer alles pünktlich und rechtzeitig. Ich mache die Dinge, die eben jeder Mensch so machen muss. Aber das meine ich gar nicht. Ich meine dieses Bild von sich selbst, das Ideal, diese Wunschvorstellung vom Leben, die jeder irgendwie hat. Ich will so vieles sein.  Aber ich bin es nicht. Da sind so viele Wünsche, Träume, Ziele, aber ich arbeite nicht an ihnen und setze sie nicht um. Ich renne immer allen anderen hinterher und mache es ihnen recht, aber niemals mir selbst. Ich habe ständig das Gefühl, nur der bloße Zuschauer meines eigenen Lebens zu sein. Und dabei bin ich doch der Hauptdarsteller. Als ich noch zur Schule gegangen bin, habe ich immer gesagt, dass nach dem Abitur mein richtiges Leben anfängt. Nach dem Abitur dann habe ich gesagt, dass mit dem Beginn meines Studiums mein richtiges Leben anfängt. Und jetzt, jetzt habe ich den Beginn meines Studiums um eine weiteres Jahr nach hinten verschoben und sage mir …

Schließ aus, was dir nicht guttut

Wir Menschen haben Angst vor’m Loslassen. Wir haben Angst vor Neuem. Wir haben Angst, aus unserer Komfortzone herauszutreten. Und so leben wir lieber in Situationen oder mit Menschen oder Gefühlen, die uns nicht gut tun, als dass wir proaktiv dagegen vorgehen. Wie schwer fällt es uns, die Schule zu wechseln? Wie schwer fällt es uns, Freundschaften zu kündigen? Wie schwer fällt es uns, Schluss zu machen? “Zu” ist die Antwort. Zu schwer. Denn wenn du alles probiert hast, wenn du viel Zeit ins Land hast gehen lassen, wenn es wirklich nichts mehr gibt, was die Sache irgendwie besser machen könnte – dann weg damit. Raus damit. Tschüss. Arrivederci. Die Eliminierung ist aber nicht das Schlimme. Das ist ein relativ einfacher Schritt. Das Schwierige ist das Davor und das Danach. Wir malen uns alles viel dramatischer aus, als es eigentlich ist. Denken immer, es wird alles noch katastrophaler. So sind wir Menschen eben. Aber in den meisten Fällen wird es besser. Das Leben wendet sich, wird anders, wird einfacher. Dein Herz leichter. Da ist plötzlich Platz …

Was wir gerade schauen

   The Story Of Diana Imina: Diana starb in meinem Geburtsjahr. Ein Grund wahrscheinlich, warum ich mich nie wirklich mit ihr und ihrem Schicksal befasst habe. So oft habe ich in meinem Umfeld gehört, was für eine tolle Persönlichkeit sie gewesen sein musste – ich habe das Gefühl, die gesamte Welt war schockiert und trauerte, als sie so plötzlich verstarb. Da mich der Mythos um Diana sehr fasziniert und ich mich viel mit der zerstörerischen Seite von Ruhm befasse, hat diese zweiteilige Doku-Reihe auf Netflix mir sehr viel gegeben. Diana war eine bewundernswerte Frau, die die englische Königsfamilie unfassbar bereichert hat. Die Dokumentation wirft einen Blick hinter die Fassade des Glitzer-Lebens auf die Schattenseiten: Die Medien, Paparazzi, Betrug und zum Schluss ihren tragischen Tod.           Feminists: What Were They Thinking? Nora: Diese Dokumentation habe ich durch Zufall auf Netflix entdeckt, als ich nicht wusste, was ich mir anschauen soll. Und sie riss mich total in ihren Bann. Im Film geht es um einen Fotoband, in dem junge Frauen porträtiert sind. Junge …

Du trägst, was dich prägt

Was ist eigentlich dein individueller Stil? Jeder Mensch hat einen bestimmten Geschmack, welcher sich auf alle unsere Sinneswahrnehmungen übertragen lässt: Unser Lieblingsgericht, die eigene Musikrichtung, das persönliche Parfum oder unsere Lieblingsfarben, zählen zu den Inhaltsstoffen des individuellen „Stil-Elixiers”. Hast du dich schon einmal gefragt, wie ein persönlicher Stil eigentlich zustande kommt? Vielleicht liegt es an dem Spielzeug, mit dem du als Kind am liebsten spielen mochtest, oder deine Hobbys, die du schon gemacht hast; der Urlaub in der Sonne oder dein absoluter Lieblingsmantel von Mama. All diese Erinnerungen und Erlebnisse aus deiner Vergangenheit hatten einst ein besonderes Gefühl in dir ausgelöst und du kannst dich beim Tragen des Kleidungsstückes immer noch damit identifizieren. Zum Beispiel interpretiert jeder Mensch Farben auf eine unterschiedliche Art und Weise. Für den einen ist Gelb eine grelle und aufdringliche Farbe, für den anderen aber ist es ein Ebenbild von Sommer, Fröhlichkeit, spritziger Zitronenlimonade oder die Erinnerung an den knallgelben Sonnenschirm im Garten von früher. Und so wird in uns beim Bertachten des gelben Kleides im Spiegelbild ein besonderes Gefühl ausgelöst. Wir stehen hinter dieser Farbe, denn sie hat eine intime Bedeutung für uns. Wir können eine Geschichte erzählen. In der Mode dreht sich alles nur um „den Moment“ und um …

Ungewollte Traurigkeit

Manchmal ist sie eben plötzlich da, diese ungewollte Traurigkeit. Sie kommt aus dem Nichts, einfach so. Manchmal hat sie ihre Gründe, manchmal nicht. Der Kopf ist dann gefüllt mit schlechten und negativen Gedanken, böse Stimmen überall, vor allem jetzt, wenn die dunkle Jahreszeit wieder beginnt. Es soll heute aber nicht darum gehen, warum wir traurig sind oder welche Ursachen die Phasen haben. Heute soll es darum gehen, was du in diesen akuten Phasen der Traurigkeit machen kannst, um dir selbst zu helfen. Symptome beruhigen und ablenken, sozusagen. Trotzdem möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass es am wichtigsten und vor allem auch am hilfreichsten ist, die Ursache deiner Traurigkeit zu finden und gegebenenfalls auch behandeln zu lassen.       Musik zu hören kann wahre Wunder bewirken. Vielleicht keine traurige Musik, keine, die dich an schlechte Zeiten erinnert. Mir fällt es manchmal sogar schwer, Musik zu hören, die mich an schöne, schon längst vergangene Zeiten erinnert, weil ich dann oft sehr melancholisch werde. Vielleicht hörst du einfach eine TIERINDIR-Playlist, oder so. Irgendetwas Schönes und Neutrales. …