Alle Artikel in: Inspiration

Lieblinge im Juli

Ein heißer, anstrengender, spaßiger Monat neigt sich dem Ende zu, in dem ich sehr viel gearbeitet und sehr viel gelernt habe, mit neuen Situationen umgehen und Dinge akzeptieren musste, die nicht zu ändern sind. Ich glaube, der Juli war definitiv einer meiner liebsten Monate in diesem Jahr! Heute erzähle ich euch ein bisschen von den Dingen, die mich begleitet haben. Im Juli habe ich sehr viel Zeit in der Uni und mit der Konzeption unserer diesjährigen Ausstellung verbracht. Deshalb ist mein erster Favorit auf jeden Fall, dass alles so geklappt hat wie es klappen sollte, alles hängen geblieben ist und ich sehr viel gelernt habe. Die harte Arbeit hat sich auf jeden Fall ausgezahlt. Vielleicht wisst ihr es schon, aber ich habe eine riesige Schwäche für Musik aus den 1980er Jahren. Über den Monat hat mich diese 80s-Playlist begleitet, die ich zusammen mit einer Freundin für unsere Bar erstellt habe. Sie kam bei allen gut an und erinnert mich jetzt an eine wunderschöne Zeit. Ihr könnt sie hier finden & mal reinhören! Da es im …

Gedichtesammlung

Fühlermädchen – von Fabia zögernd hält sie ihrem Leben die Hand entgegensetzt einen Schritt in die Sonnefühlt, wie die Sonnenstrahlen die Angst besiegenein Windhauch streift ihren Körper, den sie beginnt zu liebenihre nackten Füße beginnen zu der leisen Melodie ihrer Seele zu tanzenund mit jeder Drehung schließt sie ihr neues Leben mehr in ihr neugieriges Herz. Autobahnblume – von Jülide  Eine Autobahnblume, das bin ich,Den Wind im Gesicht, dann wieder im Nacken,Kühl, windig.Bis die Sonne mich rettet.Jeder fährt an mir vorbei und sieht mich nicht an,Nur bei Stau, denkt sich,Wie fühlt sich die Pflanze, oder doch Blume?Nicht einmal meinen Namen wissen diese Menschen.Wie würde es mir gehen, hier so einsam und verlassen Tut ihr das gut?Gefällt es ihr vielleicht sogar?Stellte sich der PKW–Fahrer diese Fragen Und manche wären gerne ichund manche bemitleiden meine Einsamkeit.Aber das ist gut so,vielleicht ist es meine  MissionDich, Ihn, Euch zum Denken  anzustacheln. Loslassen – von Fabia Sommertraumgespinste mit dir in meinem Kopf werden von den Sonnenstrahlen des nächsten Morgenwachgeküsstund während ich das Alleinseinübekitzelt die Sonnemein Gesicht  Blüten in Meereswellen – von Charlotte Die Berührung. Die Berührung seiner Hand …

While in a blizzard

Reading the poems of my mother Getting lost in the lyrics of my son After some months’ timeI find myself being freeLiving in a state, whichdespite all my current longing I would never have imaginedas being reachablefor someonelike meI belongto the angels in front rowGiving it all out there, all they have With their hearts laid openAnd their words freedKnowing, there isno judgement to expectno tension to worry aboutno silence to fear Looking back, I ́m freezing Entangled in icy needles Running up and down my spine Like a blurry blizzard trying to get a hold on me, againAs I ́m dragging myself through shame Shame, shame, shameHow on earthdid I become blindTo what I needTo what I amTo what I lovemore than sadnessmore than coldnessmore than pain Keep running, I ́m telling myself Don ́t you dare to look backGo with herGo with him 22.05.2019 Hanna, 22, studiert Psychologie und steht gern früh auf. Sie verbringt viel Zeit in der Natur und auf Konzerten, schreibt Songs und Gedichte und macht sich (manchmal zu viele) …

Lieblinge im Juni

Was war der Juni für ein Monat für mich?Ein Monat der Erkenntnisse.Erkenntnisse über mich selbst.Über das Leben – mein Leben.Über die Menschen in meinem Leben. Hier sind ein paar Dinge, die ich geliebt habe, diesen Monat. Rebecca ist meine neue Succulentin, die ich sehr liebe. Leider habe ich selbst mit unkaputtbaren Pflanzen bis jetzt nie Glück gehabt, aber ich bin sehr gespannt, wie lange es diese in meinem Leben aushält. Wenn ein was diesen Monat wirklich, wirklich gut war, dann dass ich meistens tief und fest durchgeschlafen habe. Wenn ich Glück hatte, dann bis ich von alleine aufgewacht bin, ohne dass mich ein Wecker aus dem Schlaf gerissen hat. Taylor Swift ist ja mein Liebling. Bald bringt sie ein neues Album raus, was heißt das jetzt die Phase ist, in der sie sukzessive neue Lieder veröffentlicht. “You Need To Calm Down” ist ihre neuste Single und handelt von Menschen, die einem eigentlich nur Leid tun können, weil sie viel zu viel Negatives in sich haben. Ein Bop! Es ist irgendwie irre schön, die eigenen Worte …

Dream Big – Clara Noa

Wir glauben ganz fest daran, dass man niemals zu groß Träumen kann und dass Träume wahr werden, wenn man nur fast daran glaubt. In unserer Interviewreihe “Dream Big” haben wir die unterschiedlichsten Menschen gefragt, was denn ihre größten Träume sind. Was wolltest du als Kind werden und was machst du jetzt? Schon als Kind war es mein größter Traum, auf der Bühne zu stehen und Tänzerin zu werden. Und Tada! Nachdem ich im letzten Jahr die Schule abgeschlossen habe, habe ich nun meine staatlich anerkannte Bühnentanzausbildung in Berlin gestartet. Was bedeutet Träumen für Dich? Kann man zu groß träumen? Träumen bedeutet für mich, positive Lebenswege und Lebenswelten zu kreieren – mich also auch in verschiedene Lebenswege zu versetzen. Es ist also eine totale Erweiterung meines Bewusstsein. In meinen Träumen empfinde ich keine Ängste, Sorgen, Zweifel oder Verlust. Zusätzlich denke ich, dass Träume auch oft als Realitätsflucht genutzt werden. Kann man zu groß Träumen? Auf keinen Fall!Ich frage mich viel eher, ob man das Träumen im Alter verlernen kann. Wie viel Zeit und Energie steckst Du in das …

Das, was ich nicht sagen kann /8

In den letzten Wochen war ziemlich viel los – in mir und um mich. Vieles davon ist in meinem Notizbuch gelandet, vieles davon ist sehr persönlich, aber ein paar Gedanken und Skizzen wollte ich trotzdem mit euch teilen.Teil 1, Teil 2, Teil 3,Teil 4, Teil 5, Teil 6 + Teil 7 _ Bilder, Texte und Illustrationen von Imina.

Lieblinge im Mai

Mein größter „Favorit“ im Mai ist wahrscheinlich meine bestandene Mappenprüfung für den Studiengang Kommunikationsdesign. Vor allem weil ich nicht damit gerechnet habe zur Prüfung angenommen zu werden, freue ich mich umso mehr. Außerdem ein großer Favorit im Mai war meine analoge Kamera OLYMPUS IS-1000, mit der ich meine ersten analogen Erfahrungen machen durfte. Das Schönste an den analogen Bildern ist, neben dem schönen „Vintage Look“, dass man die Kamera fast überall mit hinnehmen kann und sich vor dem Entwickeln des Films gar nicht mehr an die einzelnen Fotos erinnert. Wenn man dann die entwickelten Bilder in der Hand hält, freut man sich umso mehr darüber. Eine andere kleine aber feine Sache ist Rhabarber. Freunde unserer Familie haben einen riesigen Garten voller Obst, Gemüse und sogar Honigbienen. Davon profitieren wir auch manchmal, sowie diesen Monat, denn jetzt ist der Rhabarber endlich reif. Nachdem aus einem Teil schon leckerer Rhabarberkuchen gebacken wurde, blieb noch etwas Rhabarber übrig, mit dem ich leckere Rhabarberschorle gekocht habe. Tipp: Dazu gibt man einfach einen Liter Wasser, etwas Zucker, und eine Zitrone …

Wann ist er endlich da, der Sinn?

Als ich mich an einem der letzten Wochenenden auf den Weg zu einer Freundin gemacht habe, bemerke ich im vorbeigehen den Titel eines Filmes. Abgedruckt auf einem mühelos an einen Stromkasten gekleisterten Poster.  Die Ecken biegen sich nach oben und ein alter Mann mit Brille grinst mich an. “Macht alles einen Sinn? Und wenn ja, wie lange dauert das noch?“, steht drauf. Ich will schon vorbeigehen, da fällt mir plötzlich auf, wie ich mich von den weißen Blockbuchstaben angesprochen fühle. Ich habe keine Ahnung vom Inhalt des Films, ob der Titel überhaupt so gemeint ist, wie ich ihn verstehe. Klingt ganz schön ungeduldig, denke ich. Klingt aber ganz schön nach mir, denke ich auch. Ja, man kann schon nachdenklich werden, wenn man kurz vor dem Ende seiner Schullaufbahn steht und nicht weiß, wie sich Zukunft für einen entwickeln wird. Vielleicht macht das alles gar keinen Sinn, denke ich oft, wenn mich, bei langen nächtlichen Bahnfahrten nach Hause und dem Blick aus dem Fenster auf die Lichter der Stadt, philosophische Gedankengänge überkommen. Ich habe Angst, dass …

How to: Kunsthochschule

Was an Universitäten und Hochschulen der Numerus Clausus ist, ist an der Kunsthochschule die Mappe. So müssen alle, die an einer Kunsthochschule studieren wollen, vorab eine kleine oder manchmal auch ganz schön große Hürde überwinden und ein eigenes Portfolio erarbeiten. Manche Kunsthochschulen fordern zusätzlich noch eine Hausaufgabe. Manchmal ist die Bewerbungsmappe auch nur der erste Schritt; oft folgt darauf noch eine Eignungsprüfung oder ein Gespräch. Trotzdem ist die Abgabe der Mappe der erste und wichtigste Schritt auf deinem Weg in die Kunsthochschule. Da es bei den künstlerischen Studiengängen oft wesentlich mehr Bewerber*innen als Studienplätze gibt, kommt der Bewerbungsmappe eine entscheidende Bedeutung zu. Du präsentierst dich, deine kreative Arbeit, deine künstlerische Eignung und vor allem wird klar, ob du wirklich Bock auf so ein Studium hast, oder nicht. Wir können mit diesem Post weder versprechen, dass ihr mit eurer Mappe auf jeden Fall in dem gewünschten Studiengang angenommen werdet, noch können wir sagen, wann eine Mappe wirklich gut ist. Jedoch haben wir, Imina und Luka, in den letzten zwei Jahren einige erfolgreiche Mappen angefertigt und viel …