Alle Artikel in: Inspiration

Best of 2020

Wow, was für ein Jahr!Wir lassen in diesem Beitrag noch einmal Revue passieren und haben für Euch noch einmal ein paar Highlights zusammengestellt. Alle Bilder sind auf den jeweiligen Beitrag verlinkt, damit ihr ihn gleich nachlesen könnt, falls ihr ihn verpasst haben solltet. Danke für ein weiteres Jahr voller Beiträge, Inspiration und Hinterfragung. Danke auch an unsere Autor*innen & Gestalter*innen – ohne Euch können wir uns TIERINDIR überhaupt nicht mehr vorstellen! Wir können es kaum erwarten, mit Euch zusammen ins neue Jahr zu starten und freuen uns schon darauf, Euch bald mehr zum zweiten Printmagazin erzählen zu können! Danke!Imina, Luka und Nora – Beitragsbild: Anton Thiel

Struktur pur #heiterbiswolkig

Im Alltagsgewusel merke ich meist gar nicht, welche Strukturen mich beeinflussen oder im Laufe meines Lebens geprägt haben. Doch besonders seit Beginn der Pandemie ist das Thema (Alltags)-Struktur für mich unausweichlich geworden. Woher kommt meine Struktur? Mein Leben war, wie bei den meisten, schon immer viel von äußeren Strukturen geprägt. Ich lernte von klein auf Regeln des sozialen Miteinanders, bekam Tagesstruktur durch Kindergarten, Schule, Arbeit und Uni und bin unfreiwillig Teil von politischen und wirtschaftlichen Strukturen. Veranstaltungen in der Uni, Schichten im Laden, Treffen meiner Aktivistigruppe und Verabredungen mit Freund:innen und Familie, setzten sich zu einem Mosaik aus Terminen zusammen, bei dem ich hinterher nur noch die Lücken füllen muss. Einiges davon ist notwendig, vieles will ich von mir aus. Am Ende ergibt alles zusammen ein Netz aus Strukturen das mich hält und in dem ich gleichzeitig gefangen bin. Lockdown, Zeit Zuhause und Ungewissheit Als es Ende März ernst wurde mit der Pandemi, war bei mir neben allen Ängsten und Unsicherheiten ein Gefühl besonders präsent: Vorfreude. Als Mensch, der zu schnell und zu viel Ja …

Auf einen Tee mit Hannah #aufeinentee

Manchmal tut es verdammt gut, über den Tellerrand hinauszuschauen und junge Menschen mit unterschiedlichsten Ansichten zumindest ein bisschen besser kennenzulernen. Alle zwei Monate fragen wir hier einen jungen Menschen nach seinen Träumen, Zweifeln und Leidenschaften. Heute wollen wir von Hannah wissen, wer sie ist und wofür sie brennt. Wer bist du? Ich bin Hannah, eine ganze normale junge Frau, mit so einigen Privilegien, die ich versuche so gut es geht zu reflektieren und positiv zu nutzen. Unter anderem einer ganz gut ausgebauten Reichweite auf meinem Instagram Kanal (@hannah.nele), von dem mich hier vielleicht einige kennen oder eben noch nicht. Auch nicht wild. Dann lernt ihr mich hier ja etwas besser kennen. Wofür brennst du? Ich brenne für die Natur, fürs Volleyball Spielen und fürs Helfen. Eigentlich bin ich ziemlich leicht entzündbar (Dad-Joke sorry, für die brenn ich auch sehr), weil ich, sobald ich mehr über gewisse Themen weiß, wirklich schnell für Dinge brenne und versuche aktiv zu werden und andere aktiv werden zu lassen. Hast du einen Traum? Ich träume unglaublich viel (wenn man glauben …

Falls ihr auf der Suche seid

Nein – ich möchte gar nicht zum Kaufen animieren. Aber falls ihr auf der Suche nach etwas Bestimmten seid: Vielleicht ist dies ja eine Inspiration. Hier sind Dinge, die mir die derzeitige Lage entspannter und schöner gestalten und teilweise auf meiner eigenen Wunschliste stehen. Ich höre diese Spotifly-Playlist jetzt gerade. Ich höre sie, wenn ich lerne. Ich höre sie, wenn ich andere Dinge am Computer machen will. Ich höre sie manchmal auch, wenn ich entspannen möchte. Wenn ihr keine Personen seid, die sich bei Musik mit Text richtig konzentrieren können, ist das was für Euch. Und Klaviermusik ist einfach soo schön, was soll ich sagen. Ich schleiche um diesen Pullover von ArmedAngels herum, wie um nichts anderes. Ich habe ihn in schwarz und bin ein sehr großer Fan. Diese Farbe hier … hach! Vielleicht! Was soll ich sagen. Gleitgel ist für mich mittlerweile ein Muss. Hätte ich es mal ein paar Jahre früher als unabdinglich angesehen, wäre mir einiges an Schmerzen erspart geblieben. Dieses von Amorelie habe ich ganz neu, da andere Marken oft Tierversuche …

Niemandem zur Last fallen #Mut(Ich)

Lange Zeit habe ich niemandem mehr vertraut. War mir selbst am nächsten wenn es darum ging, Entscheidungen abzuwägen oder auch Vergangenes aufzuarbeiten. Nicht, weil ich nicht gern jemanden gehabt hätte, sondern weil ich niemandem meine Lasten aufbürden wollte. Habe den Personen die Chance genommen, für mich da zu sein, die Hilfe, die ich angeboten bekommen habe, nicht angenommen und stattdessen alles mit mir selbst ausgemacht. Gelogene Wahrheiten Ich hätte gerne jemanden gehabt, der da ist, mir zeigt, dass ich nicht alleine bin. Konnte die Gesellschaft anderer aber gleichzeitig auch nicht ertragen. Hab mir über die Jahre selbst Wahrheiten antrainiert, an denen ich festgehalten habe, an die ich mehr geglaubt habe, als alle Worte der anderen je aufwiegen könnten. „Du bist eine Last“, „Du bist anderen zu viel“, „So bleibt niemand bei dir“, „Du willst die anderen nicht belasten“, „Sie verdienen es nicht, sich Sorgen zu machen“ sind nur einige Gedankengänge, an die ich festgehalten, nein, an die ich mich gekrallt habe. Weil ich es nicht ertragen konnte und wollte, dass ich jemandem etwas bedeute und …

Verloren gegangene Worte

Dann richtet sich das dumpfe Gefühl wieder gut ein. Rutsch meinen Mund runter, macht sich breit in meinem Bauch. Legt sich auf meine Lieblingscouch und übernimmt die Fernbedienung. Ich bin an so vielen Stellen offen Die Wachstumsschmerzen lassen nach dem ersten Wachsen nicht nach.Kommen immer wieder in Schüben und fühlen sich so endlos an. Und niemand scheint darüber zu reden.Ich möchte die Stellen nicht länger neu zusammen kleben.Meine Vase ist zerbrochen und ich kann sie nicht wieder, wie früher, einfach zusammen kleben. Es braucht ein neues Normal.Und wir müssen das alle lernen. Nicht nur bei anderen sagen, es ist okay. Jeder darf schwach sein. Auch wir selbst. Wir sind alle irgendwo gebrochen.Und vielleicht muss man auch einmal komplett brechen.Damit es gesund verheilt.Und endlich richtig zusammen wächst. Meine Hände greifen von alleine nach Geländern, Blättern, Händen. Wollen mir immer wieder zeigen, so fühlt sich das Leben an. Was würde ich dir erzählen, wenn ich könnte? Vom Rhababerkuchen? Von meinem neuen Schreibtisch? Meinen Blumen? Von der Leere, die nie still ist? Von den Küssen? Der Krankheit? Der …

Auf einen Tee mit Lukas #aufeinentee

Manchmal tut es verdammt gut, über den Tellerrand hinauszuschauen und junge Menschen mit unterschiedlichsten Ansichten zumindest ein bisschen besser kennenzulernen. Alle zwei Monate fragen wir hier einen jungen Menschen nach seinen Träumen, Zweifeln und Leidenschaften. Heute wollen wir von Lukas wissen, wer er ist und wofür er brennt. Wer bist du? Hey, ich heiße Lukas, bin sechzehn Jahre alt und wohne irgendwo in NRW.Ich gehe zurzeit in die elfte Klasse, bereite mich so langsam auf mein Abitur vor und plane gerade mein Leben nach der Schulzeit.In meiner Freizeit bin ich ganz viel kreativ, schreibe selbst für TIERINDIR und arbeite an vielen Projekten, die ich irgendwann mal veröffentlichen möchte. Wofür brennst du? Ich brenne für meine Interessen und Vorstellungen. Diese zu verfolgen und dadurch auch sich selbst zu verwirklichen. Auf Hass und Diskriminierung reagiere ich sehr allergisch. Deswegen ist es mir sehr wichtig, gegen alle Formen von Diskriminierung zu kämpfen. Mir ist es sehr wichtig, dass jede*r die gleichen Chancen hat bzw. dass alle Menschen gleichgestellt sind in ihren Privilegien.Außerdem brenne ich total für umweltbewusstes Leben, …