Alle Artikel in: Inspiration

Die verdrehen, was ich bin

“I am not what I think I am, and I am not what you think I am. I am what I think you think I am.“ Charles Horton Cooley I. Als ich dich das erste Mal traf und als du da so saßt, habe ich keine schwitzigen Hände bekommen. Meine Herzfrequenz blieb konstant. Was danach lustig war weil ich zitterte jedes Mal sobald ich dich wieder sah. Aber damals, in diesem Moment, war ich ein unbeschriebenes Blatt Papier. Und ich fühlte mich ausgeglichen als ich in deine Augen sah und du mir Geschichten aus meinem liebsten, noch nicht gehörten Märchenbuch erzählt hast. Ich sage nicht, andere Nächte waren nicht auch voller Momente – aber diese war unkompliziert. Nur lag ich zu oft nachts wach und hoffte, dass du es tust. Und selbst eine Nachricht zu tippen fiel mir schwer. Vielleicht hätte ich dir auch ganz klassisch einen Brief schreiben können. Nur wusst’ ich nicht, wie. Mit immateriellen Wörtern war in vielen Schriftzügen und Farben mein Blatt bereits voll: Von dem was du und ich – …

Wie eine EP entsteht – Cvna x Goshima

Musik umgibt uns an so vielen Stellen im Alltag. Mal hört man bewusst hin, mal vertreibt man sich die Zeit mit ihr, mal konsumiert man bloß, mal wird sie für Werbung benutzt und aus ihrem eigentlichen Kontext als Kunstwerk gehoben. Aber eigentlich ist Musik immer Überträger von vielschichtigen Verflechtungen aus Emotionen, Gefühlen und Assoziationen, von Atmosphären. Doch nur selten macht man sich wirklich mal Gedanken darüber, wie ein Song entstanden ist. Man kennt vielleicht den Künstler, aber beschäftigt sich kaum damit, wie, wann und wo ein Song geschaffen wurde, welche Gefühle der Künstler in den Momenten des Schaffens verarbeiten wollte, was seine Inspiration war, wie der ganze kreative Prozess aussah. Das ist aber gerade auch in der Musik sehr schwierig, wenn man nicht in der Materie drinsteckt. Natürlich legen auch alle anderen künstlerischen Richtungen nicht direkt ihre künstlerischen Schaffensprozesse offen, aber vor allem in der Musik wirkt die dahinterliegende Arbeit oftmals sehr abstrakt und nicht so greifbar, wie beispielsweise in der Malerei. Cvna und Goshima Mindestens drei Jahre bevor wir mit unserer ersten EP Procastination …

Das kalte Meer oder was aus Vorsätzen wird

Es ist schon Ende Januar ? Das ist doch wohl ein Scherz oder? Wie schnell der erste Monat des Jahres nur vergangen ist. Einfach unglaublich und auch etwas erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht. Und wie habe ich den letzten Monat genutzt? Was habe ich erlebt? Habe ich mich weiterentwickelt und bin ich meine Ziele angegangen, die ich mir Anfang des Jahres vorgenommen habe? Ich würde gerne jede dieser Fragen positiv beantworten können. Sagen können, dass ich jeden Tag ausgenutzt und jeden Moment genossen habe. Einfach im Hier und Jetzt gelebt habe. Auf mich geachtet habe. Mich in mir selbst wohlgefühlt habe. So wie ich es mir vorgenommen hatte.  Es gab auf jeden Fall diese Tage, an denen ich mich an meine Vorsätze gehalten habe. Genau wie geplant und doch frei. Aber im Moment folgt bei mir oft auf eine Reihe von Tagen, in denen ich nur so vor Energie, Lebensfreude und Positivität strotze, ein Tag, der mich zweifeln lässt. Zweifeln an mir, meinen Stärken, meinen Zielen, meiner Situation und allem, das mir gerade begegnet …

Erst, wenn es weg ist

Dankbarkeit gehört zu den wichtigsten Werten und Eigenschaften, die wir in uns tragen – das stelle ich jetzt mal so in den Raum. Dankbarkeit ist Seligkeit, ist Glücklichsein, ist Zufriedenheit. Jede*r weiß: Wir haben so vieles, wofür wir dankbar sein können. Ganz einfach angefangen bei: Frieden dort, wo wir leben. Ein Dach über dem Kopf. Essen. Ein Bett. Kleidung. Wie schön es auch ist, dass unsere Liebsten gesund sind und unser Zimmer warm ist. Dass wir einen gesunden, uns tragenden Körper haben. Mit Ecken und Kanten. Doch auch wenn es eben jede*r weiß, ist sich nicht jede*r dessen bewusst. Denn – wir wollen immer mehr. Und machen bei diesem Streben kaum Halt, um wahrzunehmen, wie voll der Koffer an Schönem ist, den wir mit uns herumtragen. Bis dieser Koffer auf unserer Reise mal verloren geht. Bis all das, was wir hatten, nicht mehr das Unsere ist. Bis die Situation mal eine Andere ist. Bis die Liebsten mal nicht alle gesund sind. Und vielleicht sollten wir diesen Halt einfach mal einlegen. Dankbar sein, dass jetzt gerade …

Abenteuer

Abenteuer – von Cara Da hängt es verheißungsvoll über uns. Dieses Wort, das garstige Bedrohung und süße Versprechung in einem ist. Das uns entweder hechten lässt, zu begreifen, was es bedeutet. Zu leben, was es uns beibringen kann. Oder das uns ducken lässt, aus Angst vor dem potentiellen Sturm und macht, dass wir noch etwas weiter in den sicheren Hafen einfahren.  Beide Male erleben wir dieses Wort, das doch zuletzt nicht mehr als seine Buchstaben ist, beinahe als Gottheit. Einmal offenbart sie uns Leben und Leidenschaft. Das andere Mal verkündet sie Unheil und will uns schätzen machen, was wir haben. Doch die Wahrheit ist: Das arme, zarte Worte ist der Assoziation, die wir ihm anheften nicht schuldig. Ein Abenteuer ist, was immer wir als solches bezeichnen mögen. Ein Abenteuer ist, was auch immer wir eines sein lassen. Und entspricht das nicht genau der Idee der Freiheit, die wir in diesem Wort sehen? Die Tatsache, dass seine Definition ebenso in Bewegung ist wie unser Leben und von nichts anderem abhängt als von uns selbst. Du und ich als wir – …

Was war, was ist, was wird.

„Wenn die Gegenwart versucht, die Vergangenheit zu beurteilen, dann wird die Zukunft verlieren.“ Winston Churchill Was war. Dass früher alles so viel besser war, haben wir alle schon einmal gemacht. Viel zu oft trauern wir der Vergangenheit hinter her. Doch was geschehen ist, ist nun einmal geschehen und ändern kann man seine Vergangenheit sowieso nicht. Gleiches gilt auch für diejenigen, die sich vielleicht für ihre Vergangenheit schämen. Das Wichtigste ist zu verstehen, dass wir genau jetzt lebt, und eben nicht in der Vergangenheit. Die liegt nämlich schon viele Jahre, Monate, Stunden oder Sekunden zurück. Wir können jedoch aus unserer zurückliegende Zeit lernen. Dass man aus Fehlern lernt, stimmt nämlich wirklich. Wir wissen nun, was wir nicht noch einmal machen sollten, was wir vermeiden sollten. Wenn wir den gleichen Fehler wie in der Vergangenheit begehen, dann ist es schon kein Fehler mehr, sondern eine Wahl. Was ist dir lieber, weiter in den Erinnerungen stecken zu bleiben oder das Hier und Jetzt zu genießen? Man kann die Vergangenheit nicht ändern, die Gegenwart und die Zukunft jedoch schon. Wir sollten also …

Wir sind nicht allein

Wir sind nicht allein (denn wir, wir sind zu zweit) – von Mira warum redest du nicht von jetzt sondern späterwarum nicht vom hier sondern lieberüber morgen statt heute und warum nicht mit leuten die dir was bedeuten? und wenn wir mal darüber nachdenken,dann wäre da nichts. nichts an das wir uns klammern, an das wir glauben könnten,was wir begründen könnten.dann wären da nur wir zwei.dein blick auf mir und meiner auf dir.und dein lachen ohne sorgeund deine falten,rechts am auge. ich habe dir mal gesagt,nur die menschen, die glücklich sind haben sie,erinnerst du dich? ich glaube du bist glücklichund weil du es bist, bin ich es auchdann wäre da nichts, nur wir zwei und das reicht.wenn ich abends mit dir draußen sitz,möchte ich nirgends anders sein. dann höre ich dich leise summen, zu einem lied,zu dem keiner von uns beiden den text kann, aber ich singe mit dir und spüre, wie gleich wir uns doch sind.mit fehlern und problemen, die wir beide uns oft selbst verschaffen.  du bist wie das licht,das mir helligkeit spendet,wenn ich sie selbst verloren habe. Zerbrochene, heile Welten – von Charlotte Lehmann Mit meinen …

Best Of 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir haben uns die Zeit genommen, alle Beiträge nochmal Revue passieren zu lassen & unsere liebsten Worte, Zeilen und Gedanken herauszuschreiben. Entstanden ist eine Sammlung all dessen, was TIERINDIR besonders macht. Gedanken, die wir teilen und so voneinander lernen und uns gegenseitig inspirieren. Worte, die wir am liebsten in die Welt hinausschreien wollen, weil sie so wichtig sind. Im heutigen Blogpost haben wir ein paar unserer ganz persönlichen Lieblingszitate herausgeschrieben. Danke für Euer Vertrauen, für all Eure Gedanken und lieben Worte. Ihr seid das Herz von TIERINDIR & unsere allergrößte Inspiration. Wir sind so gespannt auf 2019 und können es kaum erwarten, in ein neues Jahr zu starten. _ Analogbilder von Nora & Luka. Konzept & Gestaltung von Imina.

Stoffbinden nähen – Nachhaltige Menstruation

Seid ihr auf der Suche nach nachhaltigen und gesünderen Alternativen für Tampons und Binden? Wenn ja, dann seid ihr hier genau richtig. Wenn nein, dann solltet ihr euch auf die Suche begeben! Die Umwelt, aber auch eure Gesundheit, sollte es euch wert sein. Also bleibt am Besten gleich hier und lest weiter. Vor schon einer ganzen Weile wurde hier auf dem Blog ein Artikel zur Menstruation veröffentlicht, in dem unter anderem auch Produkte für die weibliche Monatshygiene vorgestellt wurden. Eine Sache hat aber gefehlt. Nämlich waschbare Stoffbinden. Meiner Meinung nach sind sie für alle, denen die Menstruationstasse nicht ganz geheuer ist, eine echte Alternative zu den nicht besonders nachhaltigen und gesunden Tampons und Einwegbinden. Ich finde die Stoffbinden nämlich wirklich cool! Darum versuche ich euch heute davon zu überzeugen, dass waschbare Binden überhaupt nicht ekelig sind, ganz unkompliziert benutzt werden können, nicht unbedingt teuer in der Anschaffung und Herstellung sind und auch noch für gute Laune während der Menstruation sorgen können. Aber probiert’s einfach mal selber aus. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert. Aber …

Das ultimative Weihnachtsdinner

Weihnachten ist die Zeit der Liebe. Und Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Was gibt es also besseres, als mit den Liebsten ein Festtagsmenü zu kochen? Stundenlang in der Küche zu stehen, zu sitzen, zu kochen und zu essen. Und Weihnachtsmusik zu hören. Als allererstes müssen wir uns jedoch auf die Komponenten einigen. Zu einfachen, leckeren (und vorzugsweise veganen) Gerichten gibt das Internet und sämtliche Kochbücher einiges her. Wir haben uns für einen Kürbis-Pilz-Blätterteigbraten, vegane Bratensoße, Klöße, Rotkohl und einen frischen Salat entschieden. Danach gab’s Bratäpfel! Danach ging’s einkaufen. Der Einkauf kostete uns nicht mehr als 20 Euro für vier Personen. Zum nachnehmen! Also optimal für den großen Hunger. Nachtisch inklusive! Jetzt kann das große Kochen losgehen! Gemüse-Braten 1 Packung Blätterteig 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis 1 Zwiebel 500 g Champignons 1 TL Romarin 1 TL Thymian 50 g Pinienkerne 1 EL Sojasoße 100g Spinat etwas Pflanzenmilch Salz & Pfeffer Vegane Bratensoße 1/2 Zwiebel 3 Möhren 1EL Senf 1EL Tomatenmark 2EL Balsamico 120ml Rotwein 250 ml Gemüsebrühe ggf./td> Sojasoße 100g Spinat Rosmarin Salz & Pfeffer Frischer …