Autor: tierindir

Tabuthema? Panikattacken

Sie rauben dir den Atem, treffen dich in unpassenden Situationen, halten die Zeit an und nehmen dich gefangen. Du hast das Gefühl, ganz allein damit zu sein, doch das bist du nicht. Heute erzählen Luka, Johanna und Imina von ihren Erfahrungen mit Panikattacken und geben Dir am Ende Tipps und Affirmationen mit auf deinen eigenen Weg. Luka Ich hatte erst einmal eine richtige Panikattacke und die ist auch noch gar nicht so lange her. Trotzdem kann ich mich nicht genau daran erinnern, wie alles ablief. Mir ging es zu dieser Zeit sehr schlecht, es war dunkel und kalt draußen, ich war allein in einer fremden Stadt. Meine Gedanken kreisten tagelang nur um ein Thema und irgendwann spitzte sich alles zu. Ich saß an meinem Schreibtisch und hatte mir gerade etwas zu Essen gemacht. Ich war allein und hatte eigentlich genügend Dinge, die erledigt werden mussten. Trotzdem saß ich einfach nur da. Wirklich etwas gegessen habe ich auch nicht. Meine Gedanken kreisten ständig nur um eine Sache und ich war innerlich sehr gestresst. Ich wollte an …

Mit Trauernden umgehen

Mit dem Tod kann jede Person auf einmal unerwartet konfrontiert werden. Was tun, wenn es jemanden trifft, der dir sehr nahe steht= Wie geht man am besten damit um, wenn ein*e Freund*in von einem solchen Schicksalsschlag getroffen wird? Was sagt man – was nicht? Was tut der*dem Betroffenen gut? Wie kann man in einer Situation helfen, an der man selbst nichts ändern kann?Chelsea und Imina, die beide eine sehr nahestehende Person verloren haben, unterhalten sich darüber, was sie sich gewünscht hätten und worüber sie sich bei ihren Freunden in dieser Zeit besonders gefreut haben. In Kontakt treten & in Kontakt bleiben I.: Ich habe das Gefühl, dass sich viele Leute nur dafür interessiert haben, wie es mir ging, als es gerade passiert war. Da bekam ich von ungefähr allen Leuten, die ich kenne, eine Nachricht, in der so ziemlich jede Person schrieb „Wenn irgendwas ist, wenn du irgendwas brauchst, kannst du dich immer melden“ – und dann habe ich von vielen nie wieder was gehört.C.: Das Schlimmste in so einer Situation ist es, isoliert zu …

Erst, wenn es weg ist

Dankbarkeit gehört zu den wichtigsten Werten und Eigenschaften, die wir in uns tragen – das stelle ich jetzt mal so in den Raum. Dankbarkeit ist Seligkeit, ist Glücklichsein, ist Zufriedenheit. Jede*r weiß: Wir haben so vieles, wofür wir dankbar sein können. Ganz einfach angefangen bei: Frieden dort, wo wir leben. Ein Dach über dem Kopf. Essen. Ein Bett. Kleidung. Wie schön es auch ist, dass unsere Liebsten gesund sind und unser Zimmer warm ist. Dass wir einen gesunden, uns tragenden Körper haben. Mit Ecken und Kanten. Doch auch wenn es eben jede*r weiß, ist sich nicht jede*r dessen bewusst. Denn – wir wollen immer mehr. Und machen bei diesem Streben kaum Halt, um wahrzunehmen, wie voll der Koffer an Schönem ist, den wir mit uns herumtragen. Bis dieser Koffer auf unserer Reise mal verloren geht. Bis all das, was wir hatten, nicht mehr das Unsere ist. Bis die Situation mal eine Andere ist. Bis die Liebsten mal nicht alle gesund sind. Und vielleicht sollten wir diesen Halt einfach mal einlegen. Dankbar sein, dass jetzt gerade …

(R)ausbrechen

Wir alle haben das manchmal: Wir wollen weg. Weg, von dem Ort, an dem wir uns befinden; Weg aus einer Situation; Weg von den Menschen, die wir jeden Tag sehen; Weg von uns selbst.Und das ist auch okay so. Das ist normal. Ab und zu Reißaus zu nehmen und sich von der Normalität und dem Alltag zu entfernen – das braucht jeder mal.Voll und ganz wegzugehen – Raus, abhauen – das ist was anderes. Das Ausbrechen aus der Normalität kann ein Befreiungsschlag sein, denn manchmal scheint sich die Möglichkeit aufzutun, noch einmal ganz von vorn anfangen zu können. Vielleicht indem du den Ort verlässt, der dich zurückhält. Den Menschen Lebewohl sagst, deren Meinung du nicht mehr hören kannst. Einfach indem du gehst, weil du merkst, dass du nicht wachsen kannst, wenn du so weitermachst wie bisher. Ausbrechen – das geht allein. Oder in einer Gruppe.Du bist unzufrieden, andere auch. Ihr schließt euch zusammen. Bildet eine Gemeinschaft. Kämpft alle für die selbe Sache. Ein gemeinsamer Neustart. Manchmal ist Wasser eben dicker als Blut. Deine Gruppe – sie …

Was war, was ist, was wird.

„Wenn die Gegenwart versucht, die Vergangenheit zu beurteilen, dann wird die Zukunft verlieren.“ Winston Churchill Was war. Dass früher alles so viel besser war, haben wir alle schon einmal gemacht. Viel zu oft trauern wir der Vergangenheit hinter her. Doch was geschehen ist, ist nun einmal geschehen und ändern kann man seine Vergangenheit sowieso nicht. Gleiches gilt auch für diejenigen, die sich vielleicht für ihre Vergangenheit schämen. Das Wichtigste ist zu verstehen, dass wir genau jetzt lebt, und eben nicht in der Vergangenheit. Die liegt nämlich schon viele Jahre, Monate, Stunden oder Sekunden zurück. Wir können jedoch aus unserer zurückliegende Zeit lernen. Dass man aus Fehlern lernt, stimmt nämlich wirklich. Wir wissen nun, was wir nicht noch einmal machen sollten, was wir vermeiden sollten. Wenn wir den gleichen Fehler wie in der Vergangenheit begehen, dann ist es schon kein Fehler mehr, sondern eine Wahl. Was ist dir lieber, weiter in den Erinnerungen stecken zu bleiben oder das Hier und Jetzt zu genießen? Man kann die Vergangenheit nicht ändern, die Gegenwart und die Zukunft jedoch schon. Wir sollten also …

Lieblinge in 2018

Wenn ich am Ende eines Jahres auf die zwölf vergangenen Monate zurückblicke, dann stelle ich immer wieder fest: Es war ein riesiges Auf und Ab. Und so sieht diese Feststellung jeden Dezember aufs Neue aus, 2018 ist da keine Ausnahme. Wir alle haben wohl gelacht, geweint, getanzt, krank im Bett gelegen, sind gereist, blieben daheim, machten viel mit Freunden, lernten neue Menschen kennen, fielen hin, standen wieder auf, hatten Erfolge und Fehlschläge. All diese Dinge machen nicht nur dieses Jahr, sondern auch unser Leben aus. Sie machen uns mit jeder Woche mehr zu dem Menschen, der wir sind. Sie rütteln diesen Menschen auf. Sie verändern ihn. Ob dieses Jahr nun ein gutes oder weniger gutes für Euch war – Lieblinge hat jeder. Dinge, die uns begleitet und bewegt haben, Stücke, die uns vielleicht auch an 2018 denken und erinnern lassen.Wir haben Euch deswegen auf Instagram gefragt, was Eure Lieblinge des Jahres waren und haben die Podcasts, Filme, Musik, das Essen und alles andere zusammengestellt. Eine bunte Mischung aus Sachen, die uns glücklich machen! Aber (und …

Best Of 2018

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir haben uns die Zeit genommen, alle Beiträge nochmal Revue passieren zu lassen & unsere liebsten Worte, Zeilen und Gedanken herauszuschreiben. Entstanden ist eine Sammlung all dessen, was TIERINDIR besonders macht. Gedanken, die wir teilen und so voneinander lernen und uns gegenseitig inspirieren. Worte, die wir am liebsten in die Welt hinausschreien wollen, weil sie so wichtig sind. Im heutigen Blogpost haben wir ein paar unserer ganz persönlichen Lieblingszitate herausgeschrieben. Danke für Euer Vertrauen, für all Eure Gedanken und lieben Worte. Ihr seid das Herz von TIERINDIR & unsere allergrößte Inspiration. Wir sind so gespannt auf 2019 und können es kaum erwarten, in ein neues Jahr zu starten. _ Analogbilder von Nora & Luka. Konzept & Gestaltung von Imina.

Tabuthema? Masturbation

Als ich 11 Jahre alt war, habe ich das erste mal masturbiert. Damals kannte ich wahrscheinlich noch nicht einmal dieses Wort. Ich habe mich einfach “da unten” angefasst und es fühlte sich gut an. Wenn ich rubbelte, dann bekam ich ein gutes Gefühl, was durch meinen ganzen Körper zu fließen schien. Einen Höhepunkt gab es damals allerdings noch nicht. Über Orgasmen fand ich erst später heraus. Zufälle. Es waren Zufälle: Dass ich erfuhr, wie ich es mir selbst besorge, war ein reiner Glücksfall. Schade eigentlich. Denn hätte ich gewusst, dass es so gut wie alle machen, hätte ich mich nicht so komisch beschämt deswegen gefühlt. Hätte mich vielleicht mit anderen Freundinnen, Freunden und meinen Eltern darüber ausgetauscht. Hätte Neues gelernt und es mir noch besser selbst machen können. Hätte früher einen Höhepunkt erlebt. Natürlich wussten alle damals irgendwie, dass es das gibt. Jungs machen das. Männer. Und manche schauen dabei Pornos. Aber Mädchen? Frauen? Darüber wurde nicht geredet, davon wusste man nichts, das war ein absolutes Tabu. Ein Tabu, das in die Irre führt. Denn …

Das ultimative Weihnachtsdinner

Weihnachten ist die Zeit der Liebe. Und Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Was gibt es also besseres, als mit den Liebsten ein Festtagsmenü zu kochen? Stundenlang in der Küche zu stehen, zu sitzen, zu kochen und zu essen. Und Weihnachtsmusik zu hören. Als allererstes müssen wir uns jedoch auf die Komponenten einigen. Zu einfachen, leckeren (und vorzugsweise veganen) Gerichten gibt das Internet und sämtliche Kochbücher einiges her. Wir haben uns für einen Kürbis-Pilz-Blätterteigbraten, vegane Bratensoße, Klöße, Rotkohl und einen frischen Salat entschieden. Danach gab’s Bratäpfel! Danach ging’s einkaufen. Der Einkauf kostete uns nicht mehr als 20 Euro für vier Personen. Zum nachnehmen! Also optimal für den großen Hunger. Nachtisch inklusive! Jetzt kann das große Kochen losgehen! Gemüse-Braten 1 Packung Blätterteig 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis 1 Zwiebel 500 g Champignons 1 TL Romarin 1 TL Thymian 50 g Pinienkerne 1 EL Sojasoße 100g Spinat etwas Pflanzenmilch Salz & Pfeffer Vegane Bratensoße 1/2 Zwiebel 3 Möhren 1EL Senf 1EL Tomatenmark 2EL Balsamico 120ml Rotwein 250 ml Gemüsebrühe ggf./td> Sojasoße 100g Spinat Rosmarin Salz & Pfeffer Frischer …

Weihnachtsgeschenk- und Wunschideen

Weihnachten rückt immer näher und es kommt die Zeit, in denen uns Familienmitglieder fragen, ob wir denn einen Wunsch hätten, und in der wir anderen eine Freude machen wollen. Wir haben wie im vergangenen Jahr ein paar Dinge zusammengesucht, die wir selbst lieben oder die auf unserer eigenen Wunschliste stehen. Wir werden für keinen genannten Artikel bezahlt sondern sind einfach persönlich überzeugt von ihnen. Imina – von oben links nach unten rechts – 1 Ich kann es nur immer wieder sagen: Ich liebe meinen Aroma Diffuser. Man füllt 6-8 Tropfen ätherisches Öl in 100ml Wasser und der ganze Raum bekommt einen angenehmen Duft. Meiner steht immer an meinem Schreibtisch und ist täglich in Gebrauch. – Über Amazon schon ab 16 Euro. 2 Ich überlege schon ewig, mir ein Graphic tablet zuzulegen und schenke mir es vielleicht jetzt selbst zu Weihnachten. Wenn Du gern zeichnest, malst oder typografisch arbeitest, ist es wie der „nächste Schritt“, seine Skizzen und Zeichnungen digital zu verfassen. Viele meiner Freunde benutzen Wacom, die viele verschiedene Modelle bieten – Einsteigermodelle schon ab 50 Euro. …