Autor: Lukas

Hallo liebes Schubladendenken #wasgehtab

Es steckt in uns allen. Bis zu einem gewissen Punkt, ist es menschlich. Schubladendenken. Ob in der Schule, Zuhause oder beim Shoppen, kommen wir damit in Kontakt.  Dieser Text ist entstanden, um positive und negative Aspekte dessen anzusprechen, aber auch, wie wir einen Weg finden können, um aus dem negativen Teil herauszukommen. Schule: Täter oder Mitläufer? Ich habe mir schon oft die Frage gestellt, woher eigentlich dieses Schubladendenken kommt. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt wusste ich gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt. Als Kind ging man sowieso anders an die Sachen heran. Doch dann. Sechste Klasse. Lateinunterricht. Mein Lateinlehrer erklärte uns, wie man am besten lernt: „Ihr müsst euch Lernen wie eine Kommode vorstellten. Jede Schublade ist ein Bereich. Jeder Bereich hat dann nochmal kleine Kästchen. Wenn ihr jetzt einen lateinischen Text übersetzt, müsst ihr die Schubladen und die Kästchen öffnen. So arbeitet euer Gehirn.“ Na toll, und jetzt? Jetzt weiß ich, wie man logisch und analytisch denkt. Doch ist das alles? Wäre mein Gehirn eine Maschine, würde das Schubladendenksystem bestimmt prima funktionieren, …

Ich träume davon, wie früher zu träumen #wasgehtab

Früher träumte ich davon, als Abenteurer durch die große weite Welt zu ziehen. In den Wüsten Schlitten zu fahren, mit einem kleinen Boot über die Ozeane zu segeln und die frische Brise im Gesicht zu spüren. Durch die Regenwälder zu expeditieren und seltene Tierarten zu entdecken, oder Eisbären in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben.  Heute träume ich davon, wieder wie früher träumen zu können. Sorgenfrei und unbeschwert meinen Lebensweg zu wandern.  Meine Pläne werden sich womöglich nie erfüllen, weil die Pole schmelzen, Regenwälder abgeholzt und abgebrannt werden und die Ozeane eher einer Müllkippe für Plastik ähneln. Unsere Erde wird gerade Stück für Stück zerstört. Aber “den Klimawandel gibt es ja nicht.” Mich wird es irgendwann auch nicht mehr geben, dann kann es mir doch egal sein, wie ich diese Erde verlasse. Nein, es kann und DARF einem nicht egal sein, wie man sie verlassen wird. Egal zu welchem Zeitpunkt und in welcher Situation. Aber es ist ja einfacher, einfach zu sagen, den Klimawandel gibt es nicht. Es ist einfacher, alles auszublenden und sich eine heile …