Autor: Luka

So, wie ich es sehe /2

So, wie ich es sehe. Die Worte fehlen noch, deswegen sind wir mit einigen Photographien aus den letzten beiden Wochen wieder da und es wird ab jetzt wie gewohnt weiter gehen. Trotzdem ist nichts, wie es vorher war. Denn es ist nicht nichts, alles ist jetzt irgendwie anders. – Photos von Luka  

Liebe in Zeiten von Tinder & Co.

Nun, was kann ich mit meinen 19 Jahren schon zu diesem Thema beitragen, ich kenne es doch selbst nicht anders. Eigentlich müsste ich an dieser Stelle unsere Eltern fragen, oder besser noch deren Eltern. Als man sich noch richtig echte Liebesbriefe geschrieben hat und der magische Gute-Nacht-Kuss an der Haustür als krönender Abschluss eines gelungenen Abends galt. So ist das jetzt irgendwie nicht mehr. Jetzt gibt es Tinder oder Lovoo. Alles ist schneller und auch irgendwie einfacher geworden. Auch ich habe mit meinem ersten Freund über SchülerVZ geschrieben. Getroffen haben wir uns nie, das war dann doch ein bisschen zu viel des Guten. Und dann haben wir uns auch schon wieder getrennt, auch über das Online-Portal. Natürlich ist es nicht ganz so extrem, wie bei mir damals. Wenn man jemanden über Tinder kennenlernt, trifft man sich schon, lernt sich ein bisschen kennen. Online-Dating ist im Grunde auch überhaupt nichts Neues. Trotzdem hat sich alles immer mehr in Richtung Schnelllebigkeit entwickelt. Es ist eben schon ein Unterschied, ob man sich bewusst auf einer Plattform anmeldet und …

Eine Ode an Festivals

Wenn man an Festivals denkt, kommen mir sofort Dixiklos und Dosenravioli in den Sinn. Und Dauerregen, absoluter Kontrollverlust und unbequeme Betten. Wer sich freiwillig so etwas antut, ist doch komplett verrückt, könnte man meinen Auf der anderen Seite gibt es diejenigen, die Festivals mit Sommer, Sonne und sehr viel Freude verbinden. Wochenenden, die man mit den besten Freunden verbringt. Tanzen, singen, lachen und unendlich viel Glitzer. Und Polaroidbilder. Das sind dann die Personen, die auch unbedingt mal auf das Coachella wollen und für jeden Tag auf dem Festival gleich drei Outfits einplanen, damit sie auch genug Bilder auf Instagram posten können. Die gute Mischung macht’s. Was man einfach mal ganz klar sagen muss: Auf Festivals herrscht immer Weltuntergangsatmosphäre. Spätestens ab dem zweiten Tag läuft alles aus dem Ruder. Das ist gerade das Schöne. Denn alle sitzen im selben Boot und wollen zusammen Spaß haben. Es ist irgendwie schön, fast besser als jeder Urlaub, sich einfach gehen zu lassen und einfach mal alle Regeln, die man an sich persönlich stellt, zu brechen. Es ist okay, zwei …

minimalistisch reisen

Ich ärgere mich immer darüber, dass ich zu viele Klamotten eingepackt habe. Meistens nehme ich mehr Kleidungsstücke mit, als Tage, an denen ich weg bin. Und dann ärgere ich mich. Der Ärger fängt meist schon beim Verlassen der Haustür an, weil mein Koffer so unendlich schwer ist. Und dann muss ich all den Kram auch noch die ganze Zeit mit mir herumtragen. Aber das werde ich jetzt besser machen. Als ich neulich am Flughafen stand, habe ich mir so sehr gewünscht, einfach mal komplett ohne Tasche zu fliegen und genau darum soll es heute gehen: Wie kann man es schaffen, so minimalistisch wie möglich zu reisen? Wir haben alle dieselbe Erfahrung gemacht: man braucht viel weniger, als man denkt. Macht euch mal bewusst, dass man auch waschen kann. Und wenn ihr wirklich etwas wichtiges vergessen haben solltet, dann könnt ihr es auch nachkaufen, und zwar im Ausland meistens noch günstiger als in Deutschland. Natürlich sollte man zum Beispiel auf die Klimabedingungen achten, aber grundsätzlich ist es egal, ob du über ein Wochenende in eine Großstadt …

aufräumen, umräumen, ausmisten

Das ganze Leben ist voll von Konsum. Einkaufszentren, Webseiten, Marken. Tag für Tag sammelt sich all möglicher Kram einfach so bei uns zuhause an. Es gibt kein Optimum, kein richtig oder falsch, wenn es darum geht, bei sich zuhause auszumisten und sich auf das zu reduzieren, was man wirklich braucht. Dieser Post ist ein Anstoß, das eigene Leben ein wenig zu minimalisieren und über den täglichen Konsum nachzudenken. 4 Schritte, um deine Unordnung zu ordnen: Sei direkt! Zögere nicht, alten Kram auszusortieren, sobald er dich stört. Was bringt es dir, wenn ein paar Schuhe, die du eh nicht mehr anziehst, immer noch in deinem Zimmer herum stehen? Mach’ doch einfach direkt Platz. Verkaufe oder verschenke. Das befreit auch deinen Kopf. Nimm dich etwas zurück. Versuche, für 30 oder sogar für 60 Tage, mal einen Gang herunter zu schalten und nichts zu kaufen, was du nicht wirklich brauchst. Versuche, dich selbst dabei zu beobachten, wie dich Marken oder Werbung beeinflussen. One-in-One-Rule. Besitze von jeder Sache nur eines. Wenn du beispielsweise einen neuen Fernseher kaufst, ist es doch …

April Blues

Der April ist durchzogen, von Schnee, Sonne und Regen. Stimmungsschwankungen. April Blues. Ich habe mich leer und müde gefühlt und auch meine Kreativität musste darunter leiden. Aber was soll man schon machen? Kreativ sein bedeutet immer und zu jeder Zeit wach zu sein, da zu sein. Ich sauge alles auf und mache aus allem eine Idee, verarbeite alles was ich höre und sehe. Es gibt keine festen Arbeitszeiten, die meisten Ideen entstehen einfach. Ich kann nicht sagen, ich mache jetzt eine Pause. Eine Pause im Denken gibt es nicht, manchmal kann es sogar ganz schön anstrengend werden. Ab und zu kommen die Ideen sogar ganz von allein im Schlaf. Manchmal ertappe ich meinen Körper jedoch dabei, dass er sich seine Auszeit holt. Das sind dann solche Tage, an denen ich am liebsten jeden Termin streichen würde und Stunden im Bett verbringen könnte. Am liebsten gar nicht mehr Denken, den Kopf einfach mal ausschalten. Ein kreatives Tief, keinen Antrieb. Meistens habe ich dann gar keine Ideen und so sehr ich mich auch dazu zwingen will, fehlt …

Wie frei bist du?

Das Internet vergisst nicht. Hinter diesem Satz steckt weit mehr, als man zunächst vermuten mag. Besonders in Zeiten, in denen sich immer mehr im Netz abspielt, ist es wichtig, darüber informiert zu sein, was alles mit den eigenen Daten, Fotos und Nachrichten passieren kann. Dass im World Wide Web beinahe alles gespeichert wird, was geschrieben und hochgeladen wird, dürfte wohl jedem bewusst sein. Aber wohin soll sich all diese Sicherheit entwickeln? Wie viel Überwachung ist zu viel? Zunächst ist der Gedanke, der hinter der Überwachung steht, sehr positiv. Straftaten können so besser verhindert und Terroristen können nachverfolgt werden. Überwachung sorgt für Sicherheit. Doch zu viel Sicherheit schränkt die Freiheit ein. PRISM und Tempora sind die größten amerikanischen und englischen Sicherheitsprogramme zur Überwachung und Auswertung weltweiter elektronischer Medien,  des Internetdatenverkehrs und elektronisch gespeicherter Daten, um gegen den Terrorismus vorzugehen. Also: Sie speichern alles, was im Netz passiert, jeden Anruf, jede Nachricht, jede Google-Suche. Es wird sogar gespeichert, dass du jetzt gerade diesen Blogeintrag liest. Immer häufiger treten jedoch Fälle auf, bei denen z.B. Scherze missverstanden werden. So …