Autor: Fatih

Ballast #schlaflos

Verstehst du, was mit dir passiert ist? Wir alle finden uns an Scheidewegen unserer Biografie wieder. Wir sehen uns um und bemerken gar nicht, wo wir uns gerade befinden. Belebt von dem Alltäglichen. Den kurzen, ja viel zu kurzen Urlauben und jagen einem Stressfaktor nach dem anderen hinterher. Falls ihr euch jetzt denkt, dass es doch ganz schön sein kann, dass das alles zu vergessen und in den Momenten zu leben auch Vorteile hat, ja das hat es.  Doch wenn wir nicht einmal wissen, wo wir hingehen, wenn wir uns nicht mal kurz hinstellen und innehalten; wann bemerken wir dann, was wir da in unseren Händen, auf unseren Schultern oder in unseren Taschen mit uns herumtragen?  Wann entscheiden wir endlich, wann es Zeit wird, sich von etwas zu trennen? Was ist denn nur, wenn uns nichts mehr miteinander verbindet, wir uns aus Gewohnheit nicht loslassen? Wenn wir uns verlieren im Alltag, und deshalb die gesamte Kinderzimmer-Einrichtung mit uns herumtragen. Dadurch entwickeln wir uns nicht frei. Wir bleiben eingeschränkt durch uns, unsere Fehler oder unser bloßes …

Zu viel verraten #schlaflos

Ob wir uns nun in einer Bar treffen oder einem Café, spielt hierbei keine Rolle. Ob sie auch wirkliche Freunde sind, auch nicht. Wir haben einfach eine Freude am Sein und wir verlieren das Gefühl von Präsenz – und gleichzeitig der Kontrolle. In den Abend hinein schauen wir dann tatsächlich auf die Uhr und merken, dass wir aufbrechen müssen. Es könnten alle Themen gewesen sein, die wir angesprochen haben oder auch nur das Eine. Ob nun der Crush, die zerrüttete Freundschaft oder die Familienverhältnisse, aber auch die Karriereziele können diesen wunden Punkt darstellen. Einfach das Eine, worüber wir uns selbst so unsicher sind, so sehr, dass es uns jedes mal ein klein wenig überfordert, wenn es dann jemand anspricht. Ehe wir uns versehen, lehnen wir uns aus dem Fenster, fast schon zu sehr. Bis man alles ausgesprochen hat, was einen beschäftigt, jede Theorie weshalb der Crush uns so unsichere Hoffnungen macht, weshalb die Freundschaft zerbrach oder wo man am liebsten schon in der Laufbahn stehen würde. Alles, was man sich eigentlich versprochen hatte, für sich …