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Der Blickwinkel auf die Situation

Man arbeitet immer auf etwas hin.

Auf etwas, nachdem man das Ziel erreicht hat, was das Leben erleichtert und hofft, dass es
einen bereichert.
Doch wann hört dieser Kreislauf auf, wann ist die Luft raus.
Man arbeitet auf Maximum doch ist am Minimum und es scheint, als ob die Zeit nicht
rumgeht, obwohl das Ziel schon so gut wie im Raum steht.
Und könnt‘ ich doch das schaffen, würd ich doch das lassen, dann wäre, dann wäre es anders.
Doch den Anlass vergisst man und es ist zu spät dann, um aus dem Kreislauf raus zu
kommen, denn das Ganze hat begonnen und dich, sowie deine Zeit, eingenommen.
Nichtsdestotrotz macht man es für ein Ziel, richtig?
Und es erscheint doch auch echt wichtig, doch die Gedanken sind verschwommen.
Vom idealisierten Bild verkommen.
Also versuchst du einem Strang zu folgen.
Suchst nach dem richtigen Weg, willst du vielleicht einfach nur weg?
Weg von dem immer fortlaufenden Gedankenkreislauf.
Doch was wird danach folgen?
Planlos.
Planlos übers leben.
Was musst du geben, um das zu erreichen, wofür dein Herz schlägt.
Es erscheint sinnlos.
Sinnlos, weil es im Endeffekt eh anders sein wird
Es dich aber doch zersägt.
Deine Gedanken lassen dich nicht los
Loslassen ohne die Angst etwas zu verpassen
Planlos.
Planlos übers sein
Was ist nur Schein?
Was lässt du rein, in dein Herz, welches ist so voll mit Fragen.
Was wird wohl sein in ein paar Tagen?
Was kann noch werden in den kommenden Jahren?
Wo ist deine Sicherheit?
Wer sagt dir Bescheid?
Bist du überhaupt bereit?
Das geht dir zu weit
Ist es Kernlos?
Kernlos, weil es keine Antworten geben kann
Auf die Fragen, dessen Antworten man nur erleben kann.
Irgendwann.
Irgendwann wirst du nicht mehr planlos sein, du wirst das gefunden haben, was auch immer
du suchst.

Und es ist diese Leichtigkeit, die ich suche.
Die Leichtigkeit, die einen durch die Tage trägt, die einen in der Gegenwart leben lässt.
Ich will mir keine Gedanken über die Vergangenheit machen müssen und ich will mir auch
keinen Druck für die Zukunft machen. Also versuche ich zu sein, im hier und jetzt, frei von
voreiligen Schlüssen über Situationen, die nicht bestehen, frei von dem Druck, der mir
auferlegt wird und frei von meinen selbst festgelegten Grenzen. Denn diese Grenzen im Kopf
verändern die Wahrnehmung, sie verändern den Blickwinkel auf die Dinge.

Und die Vorstellungen, wie etwas sein könnte, verschleiern nur deine Sicht, die dich abhält im
jetzt zu leben
Und lass dich vom Wind bewegen im hier und jetzt.
Unterschätze bloß nicht, was es alles für dich gibt,
Denn die Gedanken über die Zukunft Beeinflussen sie nicht.
Der Blickwinkel auf das bevorstehende jedoch schon.

Gestaltet wurde der Beitrag von Anna.

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