Inspiration
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Erzählt mir eure Geschichten.

Einmal, da war es ein junges Paar, immer wieder kamen sie vorbei. Das Ganze hielt da schon fast ein Jahr.

Mittlerweile geht sie einen Schritt auf ihn zu, während er zwei von ihr weggeht.

Der kleine Junge, den Hund an der Leine und seine Träume auf der Zunge. Er wollte etwas verändern, erzählte damals euch seine Visionen vom Leben, von einem besseren, als das, was es gerade ist und fing an, dafür zu beben.

Er ist gescheitert. Geht jetzt mit, anstatt gegen den Strom und ist wie jeder andere.

Dann gab es noch das 14-jährige Mädchen. Tänzerin wollte sie werden, verbrachte die Sommer in eurem Schatten, fing an zu träumen und dann kam er und fing an, sie zu verderben.
Auch sie ist an ihren Träumen zerbrochen und hat dem Falschen viel zu viel versprochen.

25 Jahre jung, wusste nicht, was er mit seinem Leben noch anfangen soll, wünschte sich so doll anders zu sein, dass er sich letztendlich selber verlor.
Nicht nur seinen Charakter hat er verloren, sondern auch sein Leben gegeben, um endlich Ruhe in seinem Kopf zu finden.

Dann kam ich, fasziniert von der Schönheit, die ihr mit euch bringt. Erzählt mir mehr eurer Geschichten, denn dem Flüstern eurer Blätter könnte ich mehr als eine Ewigkeit zuhören.

Lasst uns alles dafür tun, dass die Lunge unserer Erde noch lange Geschichten erzählen kann, von so vielen unterschiedlichen Menschen, die unter ihren Zweigen lang schreiten, lachend oder weinend, voller Glück oder Trauer. Lasst uns diesen Geheimnisträger nicht zerstören, nur weil wir immer mehr wollen. Weil wir nicht zufrieden sind mit dem, was wir haben. Weil wir meinen, dass es immer höher, schneller und weiter gehen muss, immer mehr geben und dabei immer mehr unseres wunderschönen Planeten zerstören, anstatt uns einfach mal die Zeit zu nehmen, um diesen einzigartigen Lebewesen zuzuhören, was sie uns zu sagen haben. Von wem sie uns erzählen.

Sich einlassen auf die Natur, ihr zeigen, dass sie das Wichtigste ist, was wir zum Leben brauchen und anfangen nicht nur auf unsere, sondern auch auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Lasst die Bäume euch erzählen von so vielen unterschiedlichen Leben, dass ihr aus ihnen lernen könnt und sie nicht zerstört.

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Hanna ist 20 Jahre alt, spielt für ihr Leben gern Cello und verliert sich selber viel zu oft in der Natur, der Poesie, wundervollen Büchern und in schönen Menschen in der Bahn. Sie macht viele ihrer Gedanken mit sich selber aus und über Gefühle schreibt sie lieber, als dass sie drüber redet.

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