Gastgedanken, Inspiration
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Gedichtsammlung

Fühlermädchen

– von Fabia

zögernd hält sie ihrem Leben die Hand entgegen
setzt einen Schritt in die Sonne
fühlt, wie die Sonnenstrahlen die Angst besiegen
ein Windhauch streift ihren Körper, den sie beginnt zu lieben
ihre nackten Füße beginnen zu der leisen Melodie ihrer Seele zu tanzen
und mit jeder Drehung 
schließt sie ihr neues Leben mehr in ihr neugieriges Herz.

Autobahnblume

– von Jülide 

Eine Autobahnblume, das bin ich,
Den Wind im Gesicht, dann wieder im Nacken,
Kühl, windig.
Bis die Sonne mich rettet.
Jeder fährt an mir vorbei und sieht mich nicht an,
Nur bei Stau, denkt sich,
Wie fühlt sich die Pflanze, oder doch Blume?
Nicht einmal meinen Namen wissen diese Menschen.
Wie würde es mir gehen, 
hier so einsam und verlassen

Tut ihr das gut?
Gefällt es ihr vielleicht sogar?
Stellte sich der PKW–Fahrer diese Fragen

Und manche wären gerne ich
und manche bemitleiden meine Einsamkeit.
Aber das ist gut so,
vielleicht ist es meine  Mission
Dich, Ihn, Euch zum Denken 
anzustacheln.

Loslassen

– von Fabia

Sommertraumgespinste 
mit dir 
in meinem Kopf 
werden von den Sonnenstrahlen 
des nächsten Morgen
wachgeküsst
und während ich 
das Alleinsein
übe
kitzelt die Sonne
mein Gesicht 

Blüten in Meereswellen

– von Charlotte

Die Berührung. 
Die Berührung seiner Hand auf meiner Hand, 
Ein Meer voller Tränen. 

Ich fasse. 
Ich fasse nach seiner Hand, 
Die meine hält,
Ich lass’ nicht los, 
Vor der Angst, 
Des Zerbrechen.

Ich halte. 
Ich halte die Fäden zu ihm,
Wie Seide in meinen Händen. 

Kreise in denen ich fliege. 
Blüten voller Erinnerungen, 
Die jetzt im Kreise verwehen.
Blütenblätter, die sich im Winde verlieren
Und auf mich fallen.
Auf meinen Wangen, die Tränen des Regens. 
Stille der Nacht. 

Blüten in Meereswellen überströmen mein Herz. 
Meine Hoffnung hält die Fäden zu ihm,
Wie Seide in den Händen. 
Ich halte seine Hand erneut.

Warum halte ich,
Indem ich mich selbst in Ihm verliere?
Warum schwimme ich,
In einem unendlichen Meer, 
Vor mir selbst in die weite,
Wenn es kein Land gibt? 
Warum treibe ich,
Wenn er schon in den Winden fliegt? 
Warum sehne ich mich so sehr
Nach dem Licht des Hafens?
Wenn Das Meer, meine Welt,
In der ich mich verliere, 
Keinen Hafen hat? 
Und Du,
Du im Licht vor mir stehst.

Strömende Wellen übergießen meine Seele. 
Wellen treiben in das Unendliche,
In den Hafen des Lichts.
Winde durchströmen die Nächte,
In denen Du segelst.
Deine Segel liegen im Winde auf dem Meer. 
Du segelst in meinem Meer, 
Wie ein Meer aus Porzellan. 
Du,
Du würdest meine Hand greifen,
Du würdest sie halten,
Du würdest mich wärmen,
Du würdest mich lieben. 

Du, du liebst mich. 

Ich, ich schwimme im Meer, 
Lerne zu fliegen,
Frage nach Schlüsseln der Freiheit, 
Sehne mich zu mir selbst, 
Habe Angst vor der Veränderung,
Die heißt, 
Dass mein Herz dich liebt. 
Dich. 
Doch halte ich noch die Fäden von ihm
Mit Seide bedeckt
In meinen Händen. 

Ich stehe zwischen Blüten in Meereswellen,
In denen die Fäden langsam zu ihm 
Aus meinen Händen gleiten
Und Ich mit Dir
In den Winden Segel.
Blüten in Meereswellen
Von Dir zu Mir.

Du

– von Fabia

Immer wieder dein Lächeln
zwischen heimlichen Berührungen
Immer wieder kribbelnde Träumereien
mit leuchtenden Augen
Immer wieder Zeitstillstand
wenn sich unsere Haut berührt
und zum ersten Mal
liebkost mich lang ersehntes Glück 
und alles fühlt sich wild und frei an
mit dir.

Zweifel

– von Fabia

wie sie, einmal gesät,
wuchern über gedanken und gefühle
wie sie sich auf jeden glücksmoment stürzen 
ihm die luft abschnüren
wie sie die liebe 
in einen vernebelten schleier aus tränen hüllen 
wie sie jegliche leichtigkeit fressen
wie sie alles vertrauen
in die knie zwingen
wie sie mit der hoffnung ringen
wer gewinnt?

_

Mit Gedichten von

Fabia. Sie liebt es, mit dem Sommerwind in den Haaren und warmen Sonnenstrahlen im Gesicht, ihre wilde und abenteuerliche Gefühlswelt in Form von Gedichten, Texten und Zeichnungen in ihrem kleine bunten Notizbuch zu verarbeiten.

Jülide. Sie nutzt das Schreiben, um ihrem monotonen Alltag & Job zu entkommen und hofft, vielleicht jemanden damit zu inspirieren.

Charlotte. Sie ist 17 Jahre alt, liebt es, der Kreativität freien Raum zu lassen und jeglichen Emotionen und Gedanken Worte zu schenken.

Analogbilder von Anton, Robin und Johannes.

Gestaltung von Imina.

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