Du & Ich
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Mutprobe des Lebens

Wir sind zu schwach, um Schwäche zu zeigen.

Wir wollen jeden Schritt außerhalb der Norm vermeiden,

mit dem Risiko zu leiden.

Wieso nicht einfach mal aufstehen und losbrüllen?

Den Raum mit Mut und Ehrlichkeit füllen.

Mal versuchen man selbst zu sein – echt zu sein.

Stark wie ein Löwe – und manchmal auch klein.

Die Mutprobe des Lebens.

Doch wenn’s jeder probiert, bringen wir die Erde gemeinsam zum Beben.

Trau’ dich – verwirr mich.

Du hast tausend Facetten – ich will alle seh’n – nicht nur die Netten.

 Leg’ los – das Leben ist deine Bühne.

Jetzt ist dein Moment – seh’ dich selbst als Monument.

Was willst du hinterlassen? 

Ehrliche Gefühle oder nur auswendig gelernte Phrasen?

Seh’ dich im Spiegel an – und denk’ daran:

Du bist hier, um was zu bewegen.

Und vergiss’ nicht darüber zu reden.

Denn du kannst ein Vorbild sein – für viele, die gern würden,

sicher aber nicht trauen – die vieles haben, außer Vertrauen.

Sie denken, sie wären allein’ damit, 

doch wir alle wissen – der Mist stimmt so nicht.

Einfach mal ehrlich sein.

Und echt.

Ehrlichkeit hat nämlich immer recht.

Vorstellungsgespräch. Ich schließe die Tür hinter mir und habe ein schlechtes Gewissen. Mir gegenüber. Ich habe mich gerade selbst verraten. 

Wer kennt diese Situation?

Nahezu jeder.

Oder? Vermute ich zumindest.

Wieso wollen wir anderen gefallen, wieso verstellen wir uns für fremde Menschen? Denken wir, wenn wir ehrlich wären – würde das einen schlechten ersten Eindruck machen? Wie absurd dieser Gedanke ist.

Wenn ich diesen (beschissenen) Job nur deshalb bekomme, weil sie denken, ich wäre die menschliche Version des Google-I’m-Perfect-Lebenslaufes, sollte ich lieber arbeitslos – ups – arbeitssuchend bleiben. Aber meine Eltern wären doch so stolz auf ihre Tochter, wenn sie für genau dieses (beschissene) Unternehmen arbeiten dürfte.

Deshalb wird das schlechte Gewissen von Hoffnung übertüncht – hoffentllich hat’s geklappt.

Genau – das klingt nicht nur falsch – ist es auch.

Denk’ auch mal drüber nach. Was willst du? Wer bist du gerade? Und wer willst du sein, weil DU es willst. Steck’ dir Ziele – auch wenn sie unrealistisch erscheinen – wer setzt diese Grenzen in unseren Köpfen? Hab’ keine Angst vor deinen Stärken – sei stolz auf sie – setze sie gekonnt ein und überrasche deine Umwelt. Sei selbstbewusst. Einfach mal ehrlich sein. Zu dir. Und echt. Ehrlichkeit hat nämlich immer recht.

Du kannst alles sein. Vor allem du.

Die Gastgedanken sind von Elena. Sie ist 25 Jahre jung, arbeitet bei einer Krankenkasse und studiert nebenbei auch noch. Ab und an hat sie auch noch Zeit für ihre kreative Seite. Dabei kommen Texte, Gedichte, Bilder und Fotos und oft auch wirre Gedanken heraus. Einen davon findet ihr hier.

Die Bilder sind von Luka.

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