Gastgedanken, Inspiration
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Deine eigene Muse

Sein oder eben auch einfach mal nicht sein, das ist keine Frage, sondern stellt unüberwindlich eine klare Antwort auf unsere Frage nach dem perfekten Sein dar.

Wir lassen uns gerne verleiten. Zu fremden Chaos, den wir als unseren annehmen. Zu fremden Ansichten, die unsere zu sein erscheinen. Und genauso zu fremden Annahmen, dass unser kleines positive Reich ins Unendliche expandieren könnte, wenn wir deren Vorstellung von Glück nachverfolgen.

Natürlich können fremde Ideen und Anregungen, für ein erfüllteres Leben, einen positiven Effekt erzielen. Inspiration ist hier das Schlagwort. Wir verbringen unsere Zeit damit, Informationen von allen Seiten aufzunehmen, möglichst viel zu sozialisieren. Die positive Kraft, die uns von allen Seiten umgibt, möchten wir auch haben. Aber warum sollte ich die Gedanken eines anderen nachverfolgen, wenn sie doch eben nicht meine sind? Subjektivität ist doch genau das Äquivalent zur Individualität. Die ursprüngliche Quelle des Seins bist du, nicht die anderen und die anderen können auch nichts daran ändern, wie du nun eben bist. Ein Unikat. Wie die Zahl „Uni“ schon beschreibt, es gibt nur eine einzigartige Version von dir.

Sei deine eigene Inspiration, sei deine eigene Muse.

Wenn dich eine bestimmte Sache oder Aktivität glücklicher erscheinen lässt, dann geh ihr nach. Wenn du fällst, dann fall. Es ist okay zu fallen, genauso okay ist es, einen Moment lang zu fliegen. Auch wenn deine Flügel nur temporäre Momente darstellen. Glücklich und perfekt ist der, der seine Unvollkommenheit akzeptiert hat, an ihrer Ausarbeitung zur Vollkommenheit aber noch arbeiten und feilen will. Wer möchte denn schon gerne perfekt für andere sein, wenn man sich selbst im Spiegel betrachtet und bloß eine fremde Maske aufgesetzt bekommt.

Zitat: „Bitte, hör niemals auf zu träumen; One day baby we’ll be old, oh baby; Lass die anderen sich verändern und bleib so wie du bist.“

Musik ist hierbei eine große Hilfe, abseits von Social Media, das Leben so intuitiv, wie nur möglich, gestalten zu können. Also leb dein Leben so easy wie Cro, streck die Zunge raus wie Miley und überleg dir, wie du handeln würdest – ohne die fremden Stimmen und beurteilenden Blicke in deinem Nacken.

Text von Alexandra. Sie ist 20 Jahre alt und studiert Rechtswissenschaften in Hamburg. Sie versucht, ihren Worten mehr Ausdruck zu verleihen, indem sie sie aufschreibt, um das Chaos in ihrem Kopf zu ordnen. Sie denkt, Schreiben ist wie die Sache mit der Mode, solange Du nur eine Person von deiner Idee überzeugst, hast du schon gewonnen. Und vielleicht siehst Du schon morgen genau die gleiche Person in den von dir angepriesenen bunt bestickten Hemden über den Campus laufen. Wie schön und leicht sich die positive Resonanz wohl auf unser menschliches Dasein auswirken könnte …

Foto von Nora.

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