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Schließ aus, was dir nicht guttut

Wir Menschen haben Angst vor’m Loslassen.
Wir haben Angst vor Neuem.
Wir haben Angst, aus unserer Komfortzone herauszutreten.
Und so leben wir lieber in Situationen oder mit Menschen oder Gefühlen, die uns nicht gut tun, als dass wir proaktiv dagegen vorgehen.

Wie schwer fällt es uns, die Schule zu wechseln? Wie schwer fällt es uns, Freundschaften zu kündigen? Wie schwer fällt es uns, Schluss zu machen?
“Zu” ist die Antwort. Zu schwer.
Denn wenn du alles probiert hast, wenn du viel Zeit ins Land hast gehen lassen, wenn es wirklich nichts mehr gibt, was die Sache irgendwie besser machen könnte – dann weg damit. Raus damit. Tschüss. Arrivederci.

Die Eliminierung ist aber nicht das Schlimme. Das ist ein relativ einfacher Schritt. Das Schwierige ist das Davor und das Danach. Wir malen uns alles viel dramatischer aus, als es eigentlich ist. Denken immer, es wird alles noch katastrophaler. So sind wir Menschen eben. Aber in den meisten Fällen wird es besser. Das Leben wendet sich, wird anders, wird einfacher. Dein Herz leichter. Da ist plötzlich Platz für Neues, Nie-da-gewesenes und Schon-immer-da-gewesenes, aber Verlorenes.

Ich möchte nicht herausschreien, dass Loslassen nie mit Schmerz verbunden ist, denn das ist es meistens. Aber manchmal ist der einzige Weg, richtig glücklich zu werden, Schmerz zu spüren, zu akzeptieren und dann weiterzumachen.

Es gibt ja so einen Spruch, der sagt, dass nichts, was es wert ist, es zu haben, einfach zu bekommen ist. Und so ist es mit unserem Glück auch. Manchmal müssen wir etwas ausschließen, um viel mehr dazu zu gewinnen.

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