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Was wir gerade schauen

  

The Story Of Diana

Imina: Diana starb in meinem Geburtsjahr. Ein Grund wahrscheinlich, warum ich mich nie wirklich mit ihr und ihrem Schicksal befasst habe. So oft habe ich in meinem Umfeld gehört, was für eine tolle Persönlichkeit sie gewesen sein musste – ich habe das Gefühl, die gesamte Welt war schockiert und trauerte, als sie so plötzlich verstarb. Da mich der Mythos um Diana sehr fasziniert und ich mich viel mit der zerstörerischen Seite von Ruhm befasse, hat diese zweiteilige Doku-Reihe auf Netflix mir sehr viel gegeben. Diana war eine bewundernswerte Frau, die die englische Königsfamilie unfassbar bereichert hat. Die Dokumentation wirft einen Blick hinter die Fassade des Glitzer-Lebens auf die Schattenseiten: Die Medien, Paparazzi, Betrug und zum Schluss ihren tragischen Tod.

 

 

 

 

 

Feminists: What Were They Thinking?

Nora: Diese Dokumentation habe ich durch Zufall auf Netflix entdeckt, als ich nicht wusste, was ich mir anschauen soll. Und sie riss mich total in ihren Bann. Im Film geht es um einen Fotoband, in dem junge Frauen porträtiert sind. Junge Feministinnen. Diese halten jenes Buch aus den 70er Jahren nun wieder in den Händen und sprechen und philosophieren über damalige und heutige Zeiten. Man bekommt einen Einblick in das Leben und die Kämpfe dieser Frauen, die allesamt ihrer Zeit Ausdruck verliehen haben, indem sie sich verwirklicht haben und immer weiter verwirklichen. Denn auch wenn die Welt um einiges frauenfreundlicher und feministischer geworden ist – es steht noch total viel auf und offen. Erfüllt voller Veränderungswillen saß ich nach dem Ender der Doku da. Und denke noch sehr oft daran.

 

 

Billy Elliot – I will dance

Luka: Da ich selbst lange Ballett getanzt habe, kenne ich wirklich jeden Tanzfilm. Billy Elliot – I will dance ist mir der Liebste. Es geht darum,  dass der junge Billy seine Liebe zum klassischen Ballett entdeckt und heimlich beginnt, Ballettunterricht zu nehmen. Sein Vater ist von diesem unmännlichem Sport jedoch ganz und gar nicht begeistert und Billy muss lernen, für seinen großen Traum zu kämpfen und gegen die Wiederstände aus der Familie dem Tanzen treu zu bleiben. Ein schöner Film für Jung und Alt mit einer wirklich wichtigen Botschaft.

 

 

Filmszene Wir sind jung. Wir sind stark

Wir sind jung. Wir sind stark.

Nora: Im ersten Moment war es total ungewohnt, einen Schwarz-Weiß-Film zu sehen. Dazu noch stille Situationen. Aber dieser Film, den ich auf Empfehlung auf AmazonPrime schaute hat es genau richtig gemacht. Wir sind jung. Wir sind stark. handelt von Ausschreitungen in Rostock um 1992, als Bewohner der Stadt gegen die dort wohnenden Ausländer demonstrierten. Es ist ein Film, der klar macht, dass Rechtspopulismus immer Teil unserer Gesellschaft war und wahrscheinlich sein wird. Er macht Angst. Vor allem, weil einem die Hauptcharaktere so nah sind. Ich mochte sie, ich habe mit ihnen sympathisiert. Den einen von ihnen fand ich sogar ziemlich süß. Und so ließ mich dieser Film atemlos und schockiert zurück. In einem Deutschland wie diesem möchte ich nicht gelebt haben. Aber in einem Deutschland wie diesem lebe ich gerade.

 

 

 

 

 

Twin Peaks

Imina: Diese (Kult-)Serie habe ich vor gut einem Jahr angefangen, bis Amazon Prime sie auf kostenpflichtig umgestellt hat. Weil ich aber wissen wollte, wie es nach der ersten Staffel weitergeht, habe ich sie – ganz old school – auf DVD gekauft.
Twin Peaks ist eine verschlafene Kleinstadt: Die Serie dreht sich um den Mord an der 19-jährigen Laura Palmer. Man bemerkt ziemlich schnell, dass es sich hier nicht um einen gewöhnlichen Mord handelt, sondern dass ziemlich viel (Obskurität) dahinter steckt. Mir gibt die Serie vor allem 90s-Vibes, sie ist toll aufgebaut und Musik und Schnitt stimmen einfach (ist ja auch David Lynch). Fun Fact: Twin Peaks diente als Inspiration für ein paar Songs auf dem ersten Bastille Album (wie zB. dem gleichnamigen Song „Laura Palmer“). Hier geht’s zum Trailer.

 

 

 

 

 

 

Ginger und Rosa

Luka: Ich war 14 Jahre jung, als ich den Film Ginger und Rosa zum ersten Mal in einem kleinen Programmkino in meiner Stadt gesehen habe. Eigentlich habe ich ihn mir nur angeschaut, weil ich damals die beiden Protagonistinnen so schön fand. Aber heute kann ich sagen, dass er immer noch zu meinen Lieblingsfilmen gehört, weil er einfach von seinen inspirierenden Bildern und seiner ruhigen Ästhetik lebt. Es geht um Jugend, Freundschaft, Rebellion, Träume und ist dazu noch ein intensives Zeitporträt Londons früher 60er Jahre.

 

Weitere Empfehlungen:

Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen / Bohemian Rapsody (Jetzt im Kino)
#FEMALE PLEASURE (Jetzt im Kino) / Atypical  / Mother!

Was schaut ihr im Moment?

 

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