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Dankbar im August

Diesen Monat lassen wir etwas anders ausklingen, als wir es bisher getan haben: Statt Monatsfavoriten haben wir uns jeweils 2 Dinge ausgesucht, für die wir ganz besonders dankbar in unserem Leben sind. Hier könnt ihr unsere Favoriten der letzten Monate anschauen.

Lasst uns auf jeden Fall wissen, was Eure beiden Dinge wären!

Das erste, was mir einfällt, wenn es um Dankbarkeit geht: Gaga, die Orte, die ich gesehen habe, weil ich ihr hinterher gereist bin, die Menschen, die ich durch sie kennengelernt habe, die Inspiration, die mich täglich motiviert, der Halt, den mir ihre Musik gibt. Es gibt keinen Tag, an dem ich mir nicht dessen bewusst bin, wie glücklich mich das macht. Und gerade in besonders dunklen Zeiten tut es gut, in dieser „Welt“ Zuflucht zu finden.

Mein Kater Strolch. Ziemlich vorhersehbar und auch ein bisschen langweilig, aber seitdem er uns zugelaufen ist, möchte ich ihn nicht mehr missen. Ich war nie ein großer Freund von jeglichen Haustieren, aber bin zur absoluten Cat-Lady mutiert. Immer, wenn ich nach Hause komme, freue ich mich jetzt neben meiner Familie auf den Kater, weil er einfach der Beste ist.

Meine Kamera. Die Photographie. All das, was durch die Photographie entstanden ist! Ich wäre nicht die Person, die ich heute bin, wenn ich nicht angefangen hätte, zu photographieren. Und alles fing mit meiner ersten Kamera an, die ich irgendwann mal zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Ich bin so dankbar für die Momente, die Menschen, die ich kennengelernt habe, all das, was ich dazu lernen und verstehen durfte, die Möglichkeiten, die Ängste, die ich überwunden habe. Und letztendlich bin ich dankbar für meinen treuen Begleiter – meine Kamera.

In letzter Zeit habe ich bewusst angefangen, die kleinen Dinge zu schätzen. Die wirklich Kleinen, die eigentlich so groß sind und viel zu schnell übersehen werden. Wind im Haar, Schattenspiele, Wolken, Vollmondlicht. Bei den gesellschaftlichen und politischen Veränderungen in der letzten Zeit ist es um so wichtiger, den Blick auf die kleinen Schönheiten des Alltags zu richten, um nicht zu sehr im Negativen zu versinken.

Viel zu oft nehmen wir technische Geräte als das normalste der Welt hin. Ist auch kein Wunder – den ganzen Tag umgeben wir uns mit ihnen; sie sind ein Teil von uns. Heute möchte ich direkt mal Danke sagen. Mein Laptop eröffnet mir so viele Welten. Dank und mit ihm kann ich schreiben, kommunizieren, entspannen, arbeiten, sehen. Wann und wo ich will. Ich habe Spaß mit ihm. Er sieht schön aus. Und das Beste: ich habe ihn mir selbst erarbeitet.

Ich habe diesen Monat das erste Mal richtig realisiert, wie wichtig es mir ist, erfolgreich zu sein. Oder anders gesagt: wie glücklich es mich macht. Ich habe an Mai und Juni gedacht, als wir mit TIERINDIR auf der Bühne standen und Workshops gegeben haben, im Fernsehen zu sehen waren und Videos gedreht haben, Visitenkarten bekamen und austeilten. Und irgendwie macht das süchtig. Auf eine gute Art. So, dass man immer weiter arbeiten und streben möchte. Und das werde ich machen – während ich jede Sekunde davon genieße.

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