Allgemein, Selbst & Inszenierung
Schreibe einen Kommentar

“zu groß” träumen

Für unser Interview mit Edition F wurde mir die Frage gestellt, ob man überhaupt zu groß träumen könne. In meiner Beschreibung auf der Über Uns Seite steht nämlich, dass ich meist zu groß träume. Diese große Frage ganz knapp zu beantworten ist mir unglaublich schwer gefallen. Denn zuerst finde ich ganz schnell die Antwort: Nein! Niemals! Doch beim weiteren Nachdenken wird mir klar, dass auch diese Frage genauso gut bejaht werden kann.

Einmal einen Fallschirmsprung machen, mit der zukünftigen Familie in einem Haus am Meer leben, endlos glücklich sein oder Schauspieler*in werden –  das können alles Dinge sein, die ganz oben auf unserer (heimlichen) Wunschliste stehen. Träume, die wir anstreben, Träume, die unseren sehnlichsten Wunsch verkörpern, Träume, die aufzeigen, was uns wirklich im Leben wichtig ist. Sie können eine riesige Motivation sein, sich in der Schule anzustrengen und den Berufsweg einzuschlagen, der dich deinem Traum näher bringt. Oder das Geld anzusparen, dass es für die Erfüllung des Traums braucht. Oder die Geduld zu haben, die Dinge auf sich zukommen zu lassen.
Ein Traum fühlt sich irgendwie immer unerreichbar groß an. Ein Weg, der mit kleineren Etappenzielen gestreckt ist. Und außerdem fällt es oft schwer, über die Träume zu sprechen, die uns wirklich auf dem Herzen liegen – vor allem mit irgendeiner x-beliebigen Person auf der Straße oder oft sogar den eigenen Freunden denn sie sind oft so persönlich, dass wir sie eigentlich am liebsten für uns behalten möchten. Sie verkörpern nämlich oft das, was wir uns insgeheim wünsche: Und das ist oft nicht das, was wir nach außen hin erkennbar machen. Nichts ist so persönlich wie die ganz großen Träume das, wonach wir uns sehnen, kurz bevor wir abends ins Bett gehen oder das, was uns motiviert, morgens aufzustehen & in den Tag zu starten.

Wir wollen alle wohin.

Also warum sollten diese großen Träume zu groß sein?
Das Wort zu ist immer eher negativ behaftet. Es impliziert nämlich immer, dass etwas zu viel, zu wenig, zu klein oder zu groß ist – nie genau richtig. Und wenn du einen Traum hast, kann er nicht zu groß sein. Sonst wäre er ja kein Traum. Vielleicht solltest du von jetzt an deinen „zu großen Traum“ vielleicht eher als „großes Ziel“ bezeichnen.

Doch wie oft verlieren wir uns, wenn wir träumen, in dieser von uns selbst gestalteten, perfekten Traumwelt, die die ideale Flucht vor der Realität bietet? An deren Erfüllung wir uns dann aufhängen, weil wir ohne sie „einfach nicht glücklich sein können“?

Wir wollen alle wohin.

Aber wenn wir uns selbst in den großen Träumen verlieren, gar nicht mehr wissen, wer wir sind und was die eigenen, kleinen Etappen ausmacht, weil wir nur noch dieses Ideal anstreben und uns einreden, wie viel besser das Leben doch wird, wenn genau das eintritt.
Wenn wir vergessen, dass das Leben auch aus Belohnungen für das Erreichen kleiner Etappenziele oder dem Sein im Hier & Jetzt besteht, leben wir nur noch für morgen. Für irgendwann. Für in 15 Jahren. Und manchmal vergessen wir vor lauter Träumen die kleinen Momente, die das Leben doch genauso lebenswert machen wie die ganz großen Momente – auch, wenn wir uns oft einreden, dass es nur die großen sind, die zählen und bei denen man dann sagen kann „Ich hab es echt zu was gebracht“.

_

Die eigenen Träume im Blick zu behalten, kann manchmal schwierig sein. Oft verfängt man sich in den Weiten des Alltags und den Aufgaben, mit denen man täglich konfrontiert ist. Dabei ist es so wichtig, beständig auf etwas hinzuarbeiten. Sich keinen Stress zu machen. Aber mit kleinen Schritten, dem großen Ziel immer ein bisschen näher zu kommen.

Dabei hilft Ein Guter Plan Edu.
Es ist der neue Planer von Ein Guter Plan, der dabei hilft, in Schule, Uni oder Job nicht den Blick für’s Wesentliche zu verlieren: Dich selbst und deine Träume. Mit Achtsamkeitsübungen, täglichen Reflexionen und viel Platz für deine Gedanken hilft er Dir durch alle Hoch- und Tiefpunkte deines Lebens. Und das auf stilvolle Weise.

Wir dürfen einen Ein Guter Plan Edu in der Farbe Eurer Wahl an Euch verlosen.

Das Gewinnspiel findet über Instagram statt. Dafür müsst ihr uns und Ein Guter Plan folgen und unter den Post zu diesem Beitrag eine Freundin oder einen Freund markieren, mit der oder dem ihr lange nichts mehr gemacht habt UND was ihr gern machen würdet. Seid kreativ! Macht mal was, was ihr sonst nicht macht!
Wir drei würden uns zum Beispiel gern ein Haus an der Ostsee mieten und dort eine Woche nur an TIERINDIR arbeiten.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 29.07.2018. Viel Glück!

 

_

Bild & Text von Imina.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.