Inspiration
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Juni Lieblinge

Mein Juni war durchzogen vom Nichts-tun und Stress. Ich musste für meine mündlichen Prüfungen lernen und hatte gleichzeitig Unmengen an Zeit – wobei ich natürlich ständig unterschwellig an meine Prüfungen dachte.

Deshalb hat sich mein geliebter Freitag Rucksack mehr als praktisch erwiesen.
Neben meinen Lernsachen, die ich so ständig dabei hätte haben können, passen alle Wichtigkeiten hinein. Ich bin einfach keine Handtaschen-Freundin. Ich habe gerne meine Hände frei und es passt einfach mehr hinein!

 

So habe ich stets eine Flasche Wasser (okay, eigentlich immer eine Flasche Kola) dabei.
Dazu muss ich zugeben: Ich bin ein sehr pünktlicher Mensch. Fast immer zu pünktlich. Und so muss ich oft warten.

Also habe ich mir angewöhnt, beim Warten immer ein Buch dabei zu haben, anstatt auf mein Handy zu schauen.
Diesen Monat war unter anderem das Buch „Das geheime Netzwerk der Natur“ von Peter Wohlleben mein ständiger Begleiter. Passend zu einem meiner Prüfungsfächer erklärt der Förster, wieso künstliches Licht nachts minimiert werden sollte und wie Lachse in Bäumen wandern. Ich kann das Buch einfach nur weiter empfehlen. Auch wenn es für die ein oder andere Person vielleicht nicht nach dem spannendsten Buch klingt, ist es wirklich fesselnd und der Blick auf die Welt und Umgebung verändert sich – nachhaltig.

Auch in meinem Rucksack immer dabei:
Meine eigenen Sticker!
Luki hat mir in meinen Popo getreten und mir geholfen, sie zu layouten. Nun bin ich also stolze Besitzerin meiner eigenen Aufkleber. Das Gefühl ist fraulich! (Ein Neologismus, den ich mir mit einer Freundin überlegt habe. Es ist nunmal einiges mehr als herrlich).

Ein weiterer Gegenstand der im Juni mein Leben schöner gemacht hat, ist mein neues Jeanskleid. Wenn ich es trage, erscheint mir mein Leben einfach einfacher!

Außerdem habe ich im Juni nochmal mehr gelernt, das Wohnen bei meinen Eltern wertzuschätzen. Vermutlich werde ich im Oktober schon von zu Hause ausziehen. Und jedes Mal meine Wäsche gewaschen zu bekommen, einen vollen Kühlschrank vor der Nase, ständige, hilfreiche Ratgeber an der Seite zu haben und Segeltouren mit meinen Eltern sind nur ein winziger Ausschnitt von dem, was mir an meinem Elternhaus fehlen wird.

So genieße ich meine Zeit hier und muss dazu sagen: Mein absoluter Monatsfavourit ist meine Erkenntnis über das Wertschätzen des Hier & Jetzt.
Denn es wird schließlich nie mehr so, wie es mal war, aber: Es wird immer mehr, immer größer, immer weiter und immer enger.

Und bevor ich es vergesse: Die Musik fürs Hier & Jetzt stammt von
Sugaclip – Letzte Frage

Diese Monatsfavoriten sind von der lieben Jette Farina. Die Photos sind von Luka.

1 Kommentare

  1. jessica sagt

    Irgendwie beruhigend auch mal von jemand anderem zu hören, dass er nicht nur Euphorie verspürt, bei dem Gedanken von zu Hause auszuziehen 😀

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