Monate: Mai 2018

minimalismus mai

Ende April hat uns eine Leserin, Emelie, auf ein Projekt aufmerksam gemacht, das eine Freundin von ihr ins Leben gerufen hat. Es handelt sich um das Thema Minimalismus und es geht darum, sich intensiver mit dem Thema zu beschäftigen, Dinge zu verändern und eventuell sogar Lösungsansätze zu finden. Uns hat das ganze sehr beeindruckt, weshalb wir euch im letzten Livestream im Rahmen einer Verlosung gebeten haben, uns etwas Kreatives ebendiesem Thema einzureichen. Als Einstieg in den minimalismus mai auf TIERINDIR haben wir hier Gastgedanken von Emelie und Nele-Luise zusammengetragen. Minimalismus scheint momentan ziemlich im Trend zu sein. Auch ich habe mich mit diesem Thema beschäftigt und habe mich in letzter Zeit sehr häufig gefragt, was mich glücklich macht. minimalismus mai bedeutet, dass an jedem Tag im Mai irgendetwas geändert wird, was mit Maximalismus, dem Gegenteil von Minimalismus, zu tun hat. Also arbeiten wir darauf hin, minimalistischer zu werden. Das muss nicht heißen, dass danach jede Person Minimalist ist oder sein soll; das soll lediglich bedeuten, dass wir darüber nachdenken sollten, welche Ausmaße der Konsum in unserer Welt …

Dein nächster Freitagabend

Meine Mutter sagt manchmal: „Das Leben ist eins der schwersten“. Und Recht hat sie. Das Leben ist wirklich nicht einfach zu meistern. Schule, Familie, Freunde, Gefühle, Hobbys und all das, was einen eben beschäftigt, sind wirklich nicht einfach unter den Hut zu bekommen. Umso wichtiger ist, dass man mal abschaltet. Und dass man sich mal bewusst Zeit für eben das nimmt, was einen ja eigentlich glücklich macht. Freunde zum Beispiel. Wie wär’s also, wenn man sich außerhalb vom stressigen Alltag mal einen Abend nimmt, um zu reden, zu lachen, zu weinen, zu kochen, sich zu pflegen und mehr zusammenzuwachsen? Davon sollte es mindestens einen im Monat geben. Hier schlagen wir euch vor, wie das ganze ablaufen könnte. Natürlich ist es aber tausendfach variierbar. 18.36 Uhr Ihr trefft euch bei dir Zuhause. Vorher habt ihr schon geklärt, was es geben soll. Nudeln – das perfekte herzwärmende Komfort-Essen! Das Rezept habt ihr bei Eat This gefunden, du hast schon die Zutaten geholt. Ihr fangt an, zu kochen, seid mit den Gedanken halb beim Rezept, halb bei eurem …

HIV: und wieder aufstehen

Ich lebe eigentlich schon immer offen schwul und hatte damit nie ein Problem. Warum auch. Es spart ja auch einfach Zeit und Nerven, wenn man nicht bei jeder Person ein Versteckspiel betreiben muss (Wird mich jemand, den ich kennenlerne, trotzdem mögen? Wie würde sich unser Verhältnis ändern, wenn die Person davon erfährt?). Abgesehen davon, finde ich es eines der normalsten Dinge der Welt. Umso mehr irritiert es mich, dass ich seit zwei bis drei Jahren ein Versteckspiel betreibe, das ich nun eigentlich auch beenden möchte. Vor ebendiesen zwei bis drei Jahren wurde bei mir HIV diagnostiziert. Das klingt jetzt dramatisch und schlimm – ist es für mich ganz persönlich jedoch erst während und ca. einem Jahr nach der Diagnose gewesen. Ich ging zu einer Beratungsstelle und machte einen Schnelltest. Der Vorteil für mich war, hier schnell eine Antwort zu bekommen. Da der vermutete Risikokontakt etwas länger her war, war diese Testmethode für mich eigentlich das, was ich wollte: Rasche Gewissheit nach monatelangem Grübeln und Verdrängen. Der Schnelltest ist mittlerweile fast so zuverlässig wie ein Labortest, …