Selbst & Inszenierung
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Wann kommt man endlich an?

Wann, ja, wann?

Ich habe länger darüber nach gedacht, ob ich diesen Aufsatz schreiben soll… Ich habe mit mir gehadert und war innerlich zerrissen, da ich eigentlich immer die Kontrolle haben möchte. Doch manchmal muss man seinen Gedanken einfach freien Lauf lassen, denn dabei können tolle, neue Erkenntnisse gewonnen werden.

Seit ich ausgezogen bin und zu studieren begonnen habe, frage ich mich:
Ja, wann kommt man denn endlich an ?
In seinem eigenen Leben
In seinen eigenen Vorstellungen und Ideen
In der Wirklichkeit
Im Hier und Jetzt ?

Nichts scheint gerade so zu laufen, wie ich mir das wünschen würde, ich breche mein Studium ab, das besagte Studium, das ich seit Jahren als Ziel hatte…
Es stellte sich heraus, dass es nicht zu mir passt, ich verändere mich jeden Tag aufs Neue, entdecke Neues an mir, meine Ansichten verändern sich, ich beginne zu wachsen und wachse über mich hinaus.

Doch bin das immer noch ich ?
Oder werde Ich gerade erst zu mir ?

Die Ungewissheit, das Richtige zu tun, oder auch einmal Fehler zu machen, und die Ruhe zu besitzen, diese Fehler auch passieren zu lassen: Das alles macht mir Angst.
Die Zukunft macht mir Angst – so sehr ich auch weiß, das Neues Gutes bringt.
Alles Alte, Gewohnte, bricht um mich herum ein, nichts ist mehr wie es war und das ist gut.

Glaube ich.

 

Gastgedanken von Lotte Sophie
Lotte ist 18 Jahre alt und hat meist zu viele Gedanken in ihrem Kopf, die sie aufzuschreiben und zu ordnen liebt. Mit Fotos versucht Lotte im Alltäglichen das Besondere zu finden und es einzufangen. Diese Worte und Sätze spiegeln die Probleme, mit denen sie sich beim Erwachsenwerden konfrontiert sieht, wieder – und sie hofft, dass Andere sich darin wiederfinden können und merken, nicht allein damit zu sein.
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Bilder & Bearbeitung von Imina.

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